Übersicht
Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz
 
Lutzen (Lutzicken): Kirchspiel und Standesamtsbezirk Nemmersdorf. Amtsbezirk Wolfseck (Wilkoschen). — E.: 78. GH.: 770,-- RM. G.: 166 ha. — (lt. OF 1966 zuletzt Amtsbezirk Schulzenwalde [Buylien]). —
 
Eingeschult nach Bismarckshöh (Kallnen). —
 
1937: Bürgermeister Bauer Emil Pliquett (lt. OF zuletzt Bauer Franz Scheffler). —
 
Post: Buylien, Gumbinnen Land (11 km). —
 
Landwirte: Franz Gitt, Ernst Müller, Fritz Müller, Otto Pliquett, Fritz Scheffler. —
 
Besitzer: Richard Warschkat. —
 
Bauern: Heinrich Müller, Franz Pliquett, Franz Scheffler. —
 
Weichenwärter i .R. Andr. Spiegelberg. —
 
Deputant: Gustav Bach. —
 
Arbeiter: Friedrich Bartel, Matthias Bartel, Otto Bertram, Adolf Bunk, Franz Nicklaus, Ewald Salecker (Freiarbeiter), Fritz Salecker, Franz Schöwitz.   —  
 
Hirt Franz Bartel.   —  
 
1925: 7 Besitzer, 1 Polizeiwachtmeister a. D. Fritz Schneider, 1 Maurer, 1 Maschinenschlosser. —
 
Fragebogen im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen besagt, daß nach der Pest von 1709/10 im Dorfe Hessen, Pfälzer, Schweizer und Salzburger angesiedelt worden sind (?). —
 
Im Jahre 1935 suchte ein unaufgeklärter Brand den Betrieb Scheffler heim und drohte durch Funkenflug die ganze Ortschaft in Mitleidenschaft zu ziehen. —
 
Die Besitzer 1945 waren: Fritz Scheffler ca. 240 Morgen. 2. Emil Pliquett ca. 150—160 Morgen. 3. Franz Pliquett ca. 100 Morgen. 4. Emil Müller ca. 100 Morgen. 5. Warstat ca. 15 Morgen. —
 
Im Archiv auch Skizze der Ortschaft mit Eintragung der verschiedenen Besitzer. —
 
Zuständiger Polizeiposten in Schulzenwalde (Buylien). Keine Gastwirtschaft, kein Kaufladen. —
 
Verkehrslage: An der Steinchaussee Gumbinnen-Goldap, ca. 8 km von der Kreisstadt Gumbinnen entfernt.
 
Bahnhof Wiekmünde (Norgallen) 3 km entfernt, Haltestelle Baibern 2 km.


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