Übersicht – Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz

Angerfelde

Kirchspiel Herzogskirch (Niebudszen). Amtsbezirk und Standesamtsbezirk Roßlinde (Brakupönen). E.: 184. GH.: 720,- RM. G.: 763 ha.

Eingeschult nach Habichtsau (Wannagupchen). 1937 Lehrer Erich Haase in A. (Ob inzwischen eigene Schule?).

1937: Bürgermeister Emil Buttgereit (Jungbauer).

Post Brakupönen über Gumbinnen (16 km).

Folgende Landwirte und Bauern am Ort: Besitzer Erich Aßmus, Landwirt Max Aßmus, Landwirt Johann Bludßuweit, Landwirtin Johanne Brandtstäter, Bauer Franz Buttgereit, Bauer Friedrich Buttgereit, Land- und Gastwirt Gustav Eske, Landwirt Otto Gidokeit, Schmiedemeister und Landwirt Karl Girnus, Landwirt und Chausseewärter Kar! Grigat, Landwirt Otto Hagemeister, Bauer Richard Hagemeister, Landwirt Rudolf Hahn, Landwirt und Maurer Gustav Hehlert, Landwirt Wilhelm Hühnerbein, Landwirt Friedrich Kischkat, Bauer Gustav Kruklat, Landwirt Gustav Kummetat, Bauer Fritz Nucklies, Landwirt Ernst Quednau, Landwirt Friedrich Riegert, Landwirt Egon Romeiks, Schuhmacher und Landwirt Julius Schiller, Landwirt und Stellmacher F. Stamminger, Landwirt Gustav Steiner, Landwirtin Elise Theophil, Landwirt Karl Tunnat, Bauer Otto Zansinger, Landwirt George Zenthöfer, Hermann Zenthöfer und Friedrich Zoch.

Handwerker außer den bereits erwähnten: Schneider und Landwirt Paul Kamutzki, Mühlenbesitzer Gustav Manglitz, Kriegsbesch. und Tischler Otto Plath. (Der Unterschied zwischen Landwirt und Bauer entspricht dem älteren Besitzer und Kätner, 1925: 14 Besitzer und 17 Kätner).


Daten

(Quelle: Arbeitsbriefe von Erwin Heisrath)

1564 – Das Dorf wird erstmals im Zinsregister erwähnt.

1873-1876 – Der Weg nach Pilkallen wird durch Erdaufschüttung erhöht und halbseitig als Steinstraße befestigt.

1930 – Gründung eines Klein-Kaliber-Schützenvereins.

um 1931 – Bezug des neuen Schulhauses.

1934 – Es wird beschlossen. die Straße nach Pilkallen mit Asphaltbelag zu versehen.

16.08.1938 – Änderung des Ortsnamens von Mingstimmen in Angerfelde.

17.01.1945 – Die deutsche Verteidigungslinie zieht sich auf Angerfelde zurück.


Domänenzugehörigkeit

Nach Angaben für 1818 Budupöhnen

Einwohner

Nach Angaben für 1818 – 54

Am 02.12.1895 – 221, davon 102 männliche

Am 16.06.1925 – 179, davon 94 männliche

Nach Angaben für 1937 – 203

Am 17.05.1939 – 184, davon 100 männliche

Am 20.10.1944 – 180