Übersicht – Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz

Dauginten

mit Gut Adlig-Wilken und Dorf Wilken: Kirchspiel und Standesamtsbezirk Gumbinnen-Altstadt. Amtsbezirk Wolfseck (Wilkoschen). E.: 160. GH.: 1020.- RM. G.: 414 ha. –

Eingeschult nach Bismarckshöh (Kallnen). –
1937: Bürgermeister Bauer Hermann Schinz (lt. OF bis zur Vertreibung im Amt). –
Post: Kuttkuhnen über Gumbinnen (7 km). –
Landwirte: Friedrich Brandt, Adolf Herrmann, Otto Krause, Hermann Schinz. –
Besitzer: Fritz Herrmann. –
Handwerker: Zimmerergeselle Fritz Szengolies (1925 kein Handwerker). –
Weitere Berufe: Hausgehilfin Ida Endrunat, Kutscher Otto Hehlert, Hirt August Klein, Straßenwärter Franz Pie, Kutscher Otto Seher, Eigenkätner Otto Szengolies, Freiarbeiter Heinrich Zwirnlein, Arbeiter Paul Basner, Arbeiter Franz Toussaint (Eigenkätner), Deputant Hermann Bieber, Knecht Franz Spazier,
Sozialstatus: 1 Altsitzerin, 3 Witwen, 1 Witwer, 1 Invalide. –
Im Ortsteil Gut und Dorf Wilken:
Rittergutsbesitzer Artur Fergel (1937 nur noch Landwirt genannt); ferner Landwirt Fritz Schneider. Gutsinspektor Emil Huebsch.
Handwerker: Gärtner Paul Bartolain, Schmiedemeister Otto Dumont, Schlosser Fritz Katzki. –
Sonstige Berufe: Wirtschaftsgehilfe Friedrich Baumann, Melker Julius Blindenbacher, Wirtschaftsfräulein Marie Broszat, Freiarbeiter Grojean, Straßenwärter Heinrich Karos, Kutscher August Karohs, Kraftfahrer Friedrich Karohs, Hofgänger Kar! Katzki,
12 Arbeiter, 1 Deputant,
Sozialstatus: 1 Rentner, 3 Rentenempfängerinnen, 1 Altsitzerin. –
1925: noch 1 Schuhmacher Karl Mattutat, 1 Gutsschmied Friedrich Dumont, ferner 1 Kämmerer, 1 Kutscher, 1 Obermelker, 1 Untermelker und 10 Deputanten.
Dieser Umstand zeigt, daß das Gut nach 1925 und bis 1937 stark verkleinert worden ist. –
In „Das Ostpreußenblatt“ 5. Jhg. vom 18. September 1954 findet sich ein Aufsatz von Walter Grunert:
Clara Nagelin, eine historische Erzählung; es wird Von Clara Nagel berichtet, die zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges nach dem Tode ihres Mannes den großen Krug in Wilken bewirtschaftete und am 27. Januar 1626 ein Legat errichtete »aus dessen Mitteln der Bildschnitzer Arentz die weitbekannte Taufkapelle schuf“. Diese Taufkapelle befand sich in der Insterburger Lutherkirche und gehört zu den vollendetsten Werken ostpreußischer Holzschnitzkunst. Sie zeigte die zwölf Apostelfiguren, von denen im Ostpreußenblatt 4 abgebildet werden. Meister Isaak Arentz erhielt dafür 800 Thaler.
Im Gumbinner Archiv 1 Ortsfragebogen von 1966 mit Beiblatt, ausgefüllt von Fritz Schneider.
Danach im Ersten Weltkrieg 1, im Zweiten Weltkrieg 6 Gefallene.

(Quelle: Arbeitsbriefe von Erwin Heisrath)

Altersaufbau der Bevölkerung
Am 17.05.1939
unter 6 Jahre alt = 18
6 bis 14 Jahre alt = 24
14 bis 65 Jahre alt = 109
65 Jahre und älter = 9Amtsbauern
Nach Angaben für Juni 1736
Dauginten
Salzburger = 1
Hanauer=  4
Dorf Wilken
Hanauer = 3Amtsbezirk
Nach Angaben für 1736 Bouylien
Nach Angaben für 1738 Mattischkehmen
Nach Angaben für 1785 u. 1818 Bouylien bzw. Buylien
Nach Angaben für 1818
für Dorf Wilken Wilken
für Groß Wilken Wilken
für Klein Wilken Wilken
Nach bis 1895 zurückl. Angaben Wilkoschen bzw. WolfseckAmtsgericht Gumbinnen

Amtsvorsteher

Bauwerke, Einrichtungen, Betriebe usw.

Feuerstellen
Nach Angaben für 1785
Dauginten = 7
Groß Wilken = 7
Klein Wilken = 4
Nach Angaben für 1818
Dauginten = 8
Wilken = 3
Groß und Klein Wilken = 8

Gebäude
Nach Angaben für 1869
Dauginten = 23
Wilken = 4
Groß Wilken mit Klein Wilken = 15

Haushaltungen
Am 02.12.1895
Dauginten = 14, davon 13 mit 2 und mehr Personen; 1 mit einer alleinsteh. weibl. Person
Dorf Wilken = 22, davon 21 mit 2 und mehr Personen
1 sonstiger Art
Am 17.05.1939 3= 8
Krüge
Nach Angaben für 1613 u. 1626 = 1
Landwirtschaften
Nach Angaben für 1939 = 9
Rittergüter
Nach Angaben für 1930
Dauginten 1
Schmieden
Nach Angaben für 1895 = 1 bewohnte
Wohnhäuser
Am 02.12.1895
Dauginten = 9
Wilken = 7
Am 16.06.1925
Dauginten = 17

Einzelne
(Bei den nachfolgend genannten Hufen und Morgen dürfte es sich vorwiegend um oletzkoische Maße handeln, danach bedeuten 1 Hufen = 15,65 Hektar und 1 Morgen = 0,52 Hektar. Gelegentlich können aber auch andere Systeme gemeint sein, ohne daß dies besonders angegeben wird: Altkulmische Maße: 1 Hufe = 16,81 Hektar, 1 Morgen = 0,56 ha; neukulmische Maße: 1 Hufe = 17,34 Hektar, 1 Morgen = 0,58 Hektar; magdeburgische Maße: 1 Hufe = 7,66 Hektar, 1 Morgen = 0,26 Hektar; preußische Maße: 1 Hufe = 60 Morgen.)

Brandt
Milchablieferung
Nach Angaben für 1942 12.030 kg = Erlös DM 2.126,04 RM
Herr Dalmer, Köllmer in Dorf Wilken
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1746 = 8 Hufen 28 Morgen
Werner Dürre, Amtsbauer (Hanauer) in Wilken
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufe 25 Morgen 170 Ruthen
Hanß Eggert, Amtsbauer (Salzburger)
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufe 4 Morgen
Arthur Fergel, Adl. Wilken mit Kl. Wilken
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 = 265 ha, davon 196 ha Acker- u. Gartenland
22 ha Wiesen
42 ha Weiden
2 ha Holzungen
3 ha Unland, Hofraum, Wege
Pferde
Nach Angaben für 1932 = 30
Rinder
Nach Angaben für 1932 125, davon = 40 Kühe
Schweine
Nach Angaben für 1932 = 80
Milchlieferung
Nach Angaben für 1942 135.602 kg = Erlös 24.323,20 RM
Michel Förder, Amtsbauer (Hanauer)
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 2 Hufen 9 Morgen 12 ½ Ruthen
Hans Henckes
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1734 = 2 Hufen 9 Morgen 12 ½ Ruthen
Hanß Henkes (bzw. Johann Henckes, Heudes
oder Hinkes), Amtsbauer (Hanauer)
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufe 21 Morgen 234 3/8 Ruthen
Abraham Hermann
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1763 = 1 Hufe 28 Morgen 296 Ruthen
Balthasar Kraus
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1738 = 1 Hufe 18 Morgen 296 Ruthen
Krause
Milchablieferung
Nach Angaben für 1942 = 24.567 kg, = Erlös 4.577,06 RM
George Krause Amtsbauer (Hanauer)
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufe 21 Morgen
Andreas Rosenblat (bzw. Rosenblath) (Hanauer)
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1728 = 1 Hufe 7 Morgen 242 Ruthen
Hermann Schinz
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 = 32 ha, davon 24 ha Acker- u. Gartenland
7 ha Wiesen
1 ha Unland, Hofraum, Wege
Nach letzten Angaben = 35 ha, davon 22 ha Ackerland
11 ha Wiesen, Weiden, Klee
Pferde
Nach Angaben für 1932 = 6
Nach letzten Angaben 8, davon 6 Stuten, davon 2 eingetragene
Rinder
Nach Angaben für 1932 = 14, davon 6 Kühe
Nach letzten Angaben = 32, davon 11 Kühe
1 Zuchtbulle
20 Jungvieh und Kälber
Schafe
Nach Angaben für 1932 = 10
Schweine
Nach Angaben für 1932 = 12
Zuchtschweine
Nach letzten Angaben 5, davon 1 Eber
4 Zuchtsauen
Milchablieferung
Nach Angaben für 1942 = 24.106 kg = Erlös 4.486,89 RM
Brunnen
Anzahl
Nach letzten Angaben 1 Rohrbrunnen
Tiefe
Nach letzten Angaben 43 m
Franz Schneider
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 = 30 ha, davon 23,5 ha Acker- u. Gartenland
2,5 ha Wiesen
2,5 ha Weiden
1,5 ha Unland, Hofraum, Wege
Pferde
Nach Angaben für 1932 = 6
Rinder
Nach Angaben für 1932 = 19, davon 5 Kühe
Schafe
Nach Angaben für 1932 = 6
Schweine
Nach Angaben für 1932 = 10
Milchablieferung
Nach Angaben für 1942 = 21.630 kg = Erlös 4.039,55 RM

Fritz Schneider, Gut Wilken
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 = 38 ha, davon 31 ha Acker- u. Gartenland
1 ha Wiesen
5 ha Weiden
1 ha Unland, Hofraum, Wege
Pferde
Nach Angaben für 1932 = 7
Rinder
Nach Angaben für 1932 = 25, davon 7 Kühe
Schafe
Nach Angaben für 1932 = 10
Schweine
Nach Angaben für 1932 = 20
Milchlieferung
Nach Angaben für 1942 = 21.695 kg = Erlös 3.931,91 RM
Conrad Seip (bzw. Seibe), Amtsbauer (Hanauer)
in Wilken
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 27 Morgen 235 Ruthen
Eberhard Ziel (bzw, Zeils oder Zeil),
Amtsbauer (Hanauer)
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufe 21 Morgen 234 3/8 Ruthen
Johann George Zimmermann, Amtsbauer und
Zimmermann, in Wilken
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 27 Morgen 235 Ruthen

Berufe, Stände, Status
Altsitzer
Nach Angaben für 1937
Dauginten = 1 Altsitzerin
Dorf Wilken = 1 Altsitzerin
Arbeiter
Nach Angaben für 1937
Dauginten = 2, davon 1 Freiarbeiter
Dorf Wilken = 13, davon 1 Freiarbeiter
Nach Angaben für 1939 = 115
Beamte und Angestellte
Nach Angaben für 1939 = 2
Besitzer
Nach Angaben für 1887
Dauginten = 5
Gut Wilken = 1
Dorf Wilken = 1

Nach Angaben für 1937
Dauginten = 1
Deputanten
Nach Angaben für 1925
Dorf Wilken = 10
Nach Angaben für 1937
Dauginten = 1
Dorf Wilken = 1
Gärtner
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken = 1

Gastwirte
Nach Angaben für 1887
Gut Wilken 1
Hausgehilfen
Nach Angaben für 1937
Dauginten 1 Hausgehilfin
Hirten
Nach Angaben für 1937
Dauginten 1
Hofgänger
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 1
Inspektoren
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 1 Gutsinspektor
Invaliden
Nach Angaben für 1937
Dauginten 1
Kämmerer
Nach Angaben für 1925
Dorf Wilken 1
Kätner
Nach Angaben für 1937
Dauginten 2 Eigenkätner
Knechte
Nach Angaben für 1937
Dauginten 1
Kutscher
Nach Angaben für 1925
Dorf Wilken 1
Nach Angaben für 1937
Dauginten 2
Dorf Wilken 1
Landwirte
Nach Angaben für 1937
Dauginten 4
Dorf Wilken 1
Melker
Nach Angaben für 1925
Gut und Dorf Wilken 2, davon 1 Obermelker
1 Untermelker
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 1
Mithelfende Familienangehörige
Nach Angaben für 1939 15
Rentenempfänger
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 3 Rentenempfängerinnen
Rentner
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 1
Rittergutsbesitzer
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 1
Schlosser
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 1
Schmiede
Nach Angaben für 1925
Dorf Wilken 1 Gutsschmied
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 1 Schmiedemeister
Schuhmacher
Nach Angaben für 1925
Dorf Wilken 1
Selbständige
Nach Angaben für 1939 15
Straßenwärter
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 1
Nach Angaben für 1939 1
Verwitwete
Nach Angaben für 1937
Dauginten 3 Witwen, 1 Witwe
Wirtschaftshilfen
Nach Angaben für 1937
Dorf Wilken 2, davon 1 Wirtschaftsfräulein
1 Wirtschaftsgehilfe
Zimmerer
Nach Angaben für 1937 1 Zimmerergeselle

Bezeichnung
Nach Angaben für 1785
für Dauginten Königlich Bauerdorf
für Groß Wilken Königlich Bauerdorf und Adelig Gut
für Klein Wilken Adelig Vorwerk
Nach Angaben für 1818
für Dorf Dauginten Bauerdorf
für Dorf Wilken Bauerdorf
für Groß Wilken adlig Hauptgut und Windmühle
für Klein Wilken adlig Vorwerk
Nach Angaben für 1869
für Dauginten scharwerksfrei Dorf
für Wilken scharwerksfrei Dorf
für Groß und Klein Wilken adlig Gut
Nach Angaben für 1895
Dorf Dauginten Landgemeinde

Bürgermeister
Nach Angaben für 1937 u. 1944 Hermann Schinz

Daten

1584 Dauginten und Wilken werden erstmals erwähnt.
1590 Wilken wird erstmals im Kirchspielverzeichnis aufgeführt.

1613 In Wilken wird dem Landbaumeister Johann Landmann ein Krug gewidmet.
26.01.1626 Die Krugwirtin Clara Nagel errichtet ein Legat, aus dessen Mitteln der Bildschnitzer Arentz die weitbekannte Taufkapelle schuf, die sich in der Insterburger Lutherkirche befand und zu den vollendetsten Werken ostpreußischer Holzschnitzkunst zählte.

26.04.1748 Privilegierung des adligen Gutes Wilken.

1924 Hermann Schinz baut einen Viehstall.
1934 Hermann Schinz dräniert sein Land.
1938 Hermann Schinz baut eine Scheune und ein Deputantenhaus.
20.10.1944 Die Einwohner des Dorfes treten die Flucht an.
21.10.1944 Einheiten des 3. sowjetischen Panzerbataillons dringen in den Morgenstunden in Wilken ein, wo es zu schwersten Kämpfen mit gleichzeitig anrückenden deutschen Panzern kommt.  12 T-34 werden vernichtet.
23.10.1944 Um 11 Uhr ziehen sich die sowjetischen Truppen aus dem Raum Wilken-Dorf zurück.

Diözese Gumbinnen

Domänenamt siehe Amtsbezirk

Einwohner
Nach Angaben für 1818
Dauginten = 56
Dorf Wilken = 37
Groß Wilken und Klein Wilken = 86
Nach Angaben für 1869
Dauginten = 87
Wilken = 9
Groß Wilken mit Klein Wilken = 126
Am 02.12.1895
Dauginten = 73, davon 39 männliche
Dorf Wilken = 125, davon 63 männliche
Am 16.06.1925 = 197, davon 100 männliche
Am 17.05.1939 = 160, davon 83 männliche

Eisenbahn Gumbinnen und Plicken

Entfernungen
Dauginten – Bahnhof Plicken 2 km
Dauginten – Gumbinnen 6-7 km
Gut Wilken – Gumbinnen 6 km
Dauginten – Schule Bismarckshöh 2,5 km

Fernsprechamt Gumbinnen

Gemeindehektarsatz
Nach letzten Angaben 1.020,- RM

Größe
Nach Angaben für 1869
Dauginten 741 Morgen 143 Ruthen
Wilken 694 Morgen 21 Ruthen
Groß Wilken mit Klein Wilken 370 Morgen 111 Ruthen
Nach Angaben für Dezember 1895
Dauginten 167,0 ha
Wilken 271,4 ha
Nach Angaben für 1930
Dauginten 413,3 ha
Nach letzten Angaben 414 ha

Justizamt
Nach Angaben für 1785 Gumbinnen
Ab 1879 Königliches Amtsgericht Gumbinnen
Aufsicht: Hofgericht Insterburg

Justizkreis
Nach Angaben für 1785 Insterburg

Kirchenzugehörigkeit
Überörtliche
Nach Angaben für 1544 Insterburg (einzige Kirche im Gebiet des
Hauptamtes)
später
Für die evangelische Kirche Evangelische Kirche der altpreußischen Union,
Kirchenprovinz Ostpreußen
Für die katholische Kirche Bistum Ermland

Örtliche
Nach Angaben für 1544 Insterburg (einzige Kirche im Gebiet ds
Hauptamtes)
später
Für evangelisch-lutherische Christen s. Kirchspiel
für evangelisch-reformierte Christen
Nach Angaben für 1912/13 Gumbinnen-Neustadt
Für römisch-katholische Christen
Nach Angaben für 1895 Insterburg
Nach letzten Angaben Gumbinnen
Kirchspiel
Nach bis 1631 zurückl. Angaben
für Dauginten Gumbinnen bzw. Gumbinnen-Altstadt
für Wilken Nemmersdorf
Nach bis 1785 zurückl. Angaben
für Wilken Gumbinnen bzw. Gumbinnen-Altstadt
Am 02.12.1895
für Dauginten Gumbinnen (Altst.)
für Wilken Gumbinnen (Altst.)

Konfessionszugehörigkeit
Evangelische Kirche
Am 02.12.1895
Dauginten = 73
Dorf Wilken 125
Am 16.06.1925 = 196
Juden
Am 16.06.1925 = 1

Kreis
Bis Anfang des 18. Jahrhunderts Samländischer Kreis
Von Anfang des 18. Jahrhunderts bis 1818 Landräthlicher Kreis Insterburg
Ab 1818 Gumbinnen

Kriegsopfer
Gefallene
1. Weltkrieg = 1
2. Weltkrieg = 6

Landgericht Insterburg

Landwirtschaftliche Betriebsgrößen
Von 0,5 – 5 ha
Nach Angaben für 1939 2
Von 20 – 100 ha
Nach Angaben für 1930 3
Nach Angaben für 1939 6
100 ha und mehr
Nach Angaben für 1930 1
Nach Angaben für 1939 1

Lebensgrundlagen
Nach Angaben für 1939
aus der Land- und Forstwirtschaft 122
aus Industrie und Handwerk 22

Namen (Ortsnamen)
Andere Namen bzw. Schreibweisen
für Dauginten 1584: Daugintischken
1590: Gobenischken u. Gabeneiten
außerdem findet man
Daiginthen und Dauginthen
für Wilken 1585: Budwezschen u. Budwischkien
1590: Budwischkienn u. Budtwezschen
1615: Wikemen
1813: Wilkehlen
außerdem findet man
Budweten, Budsezenn u. Willkehlen
für Gut Wilken 1796: Groß Willken u. Klein Willken
außerdem findet man
Groß Wilken und Klein Wilken
Russischer Name nach 1945
für Gut Wilken Pugatschowo????*?*???
Deutung des Namens
Wilken Der Ortsname Wilkehlen bzw. Wilken weist auf
das aus dem Litauischen stammende „wilkas“ =
Wolf hin.
Pugatschjowo Der Name dürfte auf den russischen Volkshelden
aus der Zarenzeit „Pugatschew“ hinweisen. Das
Ursprungswort ist „pugat“ = jemand erschrecken.
Verwechselungsgefahr
für Wilken mit Wilken, Kr. Heydekrug
Wilken, Kr. Johannisburg
Wilken, Kr.Memel
Wilken, Kr. Osterode
Wilken, Kr. Stallupönen
Wilkehlen, Kr. Niederung
Willkehlen, Kr. Niederung
Willkeim, Kr. Königsberg
Willkie, Kr. Fischhausen
Willkinnen, Kr. Stallupönen

Oberlandesgericht Königsberg

Patron
Nach Angaben für 1785
für Dauginten der König
für Groß Wilken und Klein Wilken Amtsrath Dallmer

Polizei
Nach Angaben für 1931 Kuttkuhnen
Beamter: Oberlandjäger Purwien.
Post
Nach Angaben für 1887 u. 1913
für Dauginten Gumbinnen
für Dorf Wilken Gumbinnen
Nach Angaben für 1913
für Dauginten Gumbinnen
für Wilken Gumbinnen
für Klein Wilken Kampischkehmen
Nach Angaben für 1937 Kuttkuhnen über Gumbinnen

Regierungsbezirk Gumbinnen

Schule
Nach Angaben für 1869 Auxkallnen
Nach letzten Angaben Bismarckshöh (Kallnen)

Schulinspektion
Kreisschulinspektion
Nach Angaben für 1912/13 Gumbinnen I, II

Schulzenamt
Nach Angaben für 1584 Gaweitensche (and.Quelle: Baltzerisches)
Nach Angaben für 1590 Endrunisches oder Andrunisckenns

Staatliche Zugehörigkeit Preußen, Provinz Ostpreußen

Standesamtsbezirk
Nach bis 1895 zurückl. Angaben Gumbinnen, Ldbz.

Steuern und Abgaben
Einkommensteuern
Nach Angaben für 1869
Groß Wilken mit Klein Wilken 45 Thaler
Gemeindeabgaben
Nach Angaben für 1869
Dauginten 92 Thaler 25 Silbergroschen 2 Pfennig
Groß Wilken mit Klein Wilken 110 Thaler
Gewerbesteuern
Nach Angaben für 1869
Wilken 7 Thaler
Grundsteuern
Nach Angaben für 1869
Dauginten 49 Thaler 18 Silbergroschen
Wilken 6 Thaler 29 Silbergroschen
Groß Wilken mit Klein Wilken 80 Thaler 17 Silbergroschen 8 Pfennig
Grundsteuerreinertrag
Nach Angaben für 1930 durchschnittl. 14,73 RM
Klassensteuern
Nach Angaben für 1869
Dauginten 79 Thaler 20 Silbergroschen 7 Pfennig
Wilken 13 Thaler 22 Silbergroschen 6 Pfennig
Groß Wilken mit Klein Wilken 43 Thaler 19 Silbergroschen 4 Pfennig
Kreisabgaben
Nach Angaben für 1869
Dauginten 17 Thaler 21 Silbergroschen 11 Pfennig
Wilken 6 Thaler 4 Silbergroschen 1 Pfennig
Groß Wilken mit Klein Wilken 20 Thaler 6 Silbergroschen 2 Pfennig
Schulabgaben
Nach Angaben für 1869
Dauginten 2 Scheffel 5 Metz Roggen
6 Zentner 6 Pfund Heu
23 Bund 15 Pfund Stroh
9 Thaler 14 Silbergroschen 4 Pfennig
Wilken 1 Scheffel 6 ½ Metz Roggen
3 Zentner 83 Pfund Heu
14 Bund 1 Pfund Stroh
5 Thaler 6 Pfennig

Groß Wilken mit Klein Wilken 2 Scheffel 8 ½ Metz Roggen
6 Zentner 71 Pfund Heu
24 Bund 17 Pfund Stroh
11 Thaler 3 Silbergroschen 6 Pfennig

Telefonanschlüsse
Gem. Telefonbuch für 1931 1 in Adl. Wilken
Gem. Telefonbuch für 1942 1.in Adl. Wilken

Viehbestand
Nach Angaben für 1869
Dauginten 17 Pferde
44 Rinder
44 Schafe
30 Schweine
Wilken 4 Pferde
11 Rinder
10 Schafe
2 Schweine
Groß Wilken mit Klein Wilken 62 Pferde
81 Rinder
57 Schafe
68 Schweine
2 Ziegen

Vorzeit
Fund eines Gräberfeldes mit einer Deckelurne aus der Zeit um 0-400 n.Chr. (And. Quellen: 5.-6. Jhdt.)

Wohnplätze
Nach Angaben für Dez. 1895
Dauginten 1
Wilken 2 (Groß Wilken und Klein Wilken)
Nach Angaben für 1930 2 (Dauginten und Wilken)


* * * * *
aus: Fritz Voutta – Die Entwicklung der Kreisverwaltung – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971Die Kreiskommunalverbände erhielten durch die Kreisordnung vom 17. März 1828 ihre Vertretung.
Die Kreisstädtische Versammlung bestand hiernach:
1. aus den Rittergutsbesitzern und den mit dem Stande der Ritterschaft auf dem Provinziallandtag vertretenen
Grundeigentümern des Kreises.
2. aus den Deputierten der Stadt,
3. aus den Repräsentanten der Landgemeinden.
Zu den adligen Gütern gehörten: unter anderem Wilken (Privileg vom 26. April 1748); . . . .* * * * *
Vor- und Frühgeschichte, FundeDr. phil Rudolf Grenz: Verzeichnis der vor- und frühgeschichtlichen Fundstellen im Kreisgebiet- in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971

24. Dauginten, Ortsteil Gut Adlig-Wilken
Gräberfeld, RKZ/VWZ.
Gaerte/Toschke 1927: Flachgräberfeld, am 21. Oktober 1927 Geländebesichtigung durch W. Gaerte. Er datiert es in die Römische Kaiserzeit.. Das gleiche tut Fritz Wieske 1954: „Reste eines Gräberfeldes. Fund einer Deckelurne. Reste des Gräberfeldes gelegen rechts des Weges, der von dem Gutshof fast schnurgerade in nordwestlicher Richtung zur Eisenbahnunterführung bei Bahnhof Stulgen führt. Die kleine Deckelurne ist ein schönes, zierliches Gefäß, wohl der ersten Jahrhunderte nach Chr. Geb. Römische Kaiserzeit, Stufen B und C, 0-400 n.Chr.“
Berichtigt wird die Datierung von C. Engel/W. La Baume 1937: Ältere Völkerwanderungszeit (5.-6. Jhdt.)
Im wesentlichen dürfte diese Berichtigung allein auf C. Engel zurückgehen, in dessen handschriftlichem Nachlaß aus die „Deckelurne“ erwähnt wird: „D-Töpfchen mit Stöpseldeckel und drei paarigen Warzenfortsätzen auf dem Umbruch, wohl mehr ostmasurisch.“ Ein Foto dieses Gefäßes muß noch in seinem Nachlaß sein, konnte jedoch nicht gefunden werden.

* * * * *
Dr. Phil. Rudolf Grenz: Die Vor- und Frühgeschichte – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
. . . . .
Der Kreis Gumbinnen gehörte zu den fundreicheren Kreisen Ostpreußens. Das Fundmaterial hat aber bisher noch nie eine geschlossene Bearbeitung erfahren . . . .
. . . . .
Auch die Völkerwanderungszeit (500-800 nach Chr.) ist im Bereich des Kreises Gumbinnen an verschiedenen Stellen nachgewiesen. Meistenteils handelt es sich um die gleichen Fundstellen, die auch Funde der Römischen Kaiserzeit erbracht haben. Wir haben es also mit einer Siedlungskontinuität zu tun, . . . . .
ein Flachgräberfeld, das W. Gaerte 1927 in Dauginten, Ortsteil Adlig-Wilken feststellte, datierte er zunächst in die römische Kaiserzeit. C. Engel stellte jedoch in einer handschriftlichen Aufzeichnung diese Datierung richtig: Ältere Völkerwanderungszeit. Es ist dort ein Gefäß mit Stöpseldeckel und drei paarigen Warzenfortsätzen auf dem Umbruch gefunden worden.

Besiedlung

Otto Barkowski – Die Besiedlung des Hauptamtes Insterburg 1525 – 1603 – Hamburg 1993

10. Kapitel.
Die Besiedlung des Hauptamtes vom Tode Herzog Albrechts bis zum Tode Georg Friedrichs (1566-1603)

Aus den Verschreibungen für das Hauptamt Insterburg der Jahre 1566 und 1603, dem . . . . Kirchspielverzeichnis und den beiden Insterburger Abrißbüchern aus den Jahren 1589 bis 1620 können wir ein ungefähres Bild gewinnen, welche Siedlungen gegen Ende des 16. Jahrhunderts bestanden haben. Das Kirchspielverzeichnis ist nachweislich nicht vollständig.. . . . .
F. . . . . Baltzers Schulzengebiet . . . . . .

Nur in den Abrißbüchern sind (um 1590) folgende Ortschaften zu finden:

60. Daugintischken, genannt im Abrißbuch des Waldes für die Dorfschaft Plicken, heute Dauginten Ksp. und Kr. Gumbinnen.

G. Das Endrunische oder „Andrunisckenn“ Schulzengebiet . . . . .

Im Kirchspielverzeichnis und zum Teil auch in den Abrißbüchern finden sich (um 1590) folgende neue Ortschaften:

26. Gobenischken ist mit Kutkuhnen und Twarguwischken zusammen genannt; dabei findet sich die Bemerkung, daß es zum Endrunischen Schulzenamt gehört, aber der Kirche in Gumbinnen näher gelegen ist. Im Abriß von Sckardpeyn finden wir Gubbynen neben Budszezenn, als Name für Lutzigken Ksp. und Kr. Gumbinnen, Gabeneiten für Dauginten Ksp. und Kr. Gumbinnen üblich. Nach dem Abriß müßte es Dauginten sein.

Nur in den Abrißbüchern sind (1564/65) folgende Ortschaften verzeichnet:

46. . . . . . Dauginten hieß früher Gabeneiten. . . . . .

* * * * *
Fritz Ströfer – Die Kartei Ehmer – Hamburg 1988
(Anmerkung: Es handelt sich hier um eine Zusammenstellung aus den unterschiedlichsten Quellen, Materialien, Sammlungen, Notizen usw. Es ist daher möglich, daß einzelne Angaben ungenau sind. Auch lassen sich die Ortsangaben nicht immer zweifelsfrei nachvollziehen. Wer intensive Familienforschung betreiben will, sollte sich das Werk selbst beschaffen und dort intensive Nachforschungen anstellen.)

Dürr

– M i c h e l (auch Thier, Hans Michael), 1724 als Bauer angesetzt in Dauginten, Amt Maygunischken . . . . .;
Bauer 1 Hu 15 Mo in Naujeningken, Amt Plicken . . . . .; aus Ostheim/Hanau? . . . .. ; 1746 in Wilken, 1752
dort, 1740 x 1 Sohn über 2, 1 unter 12) (= verheiratet 1 Sohn über 12 Jahr, 1 Sohn unter 12 Jahre) . . . . .
Dürre
W e r n e r, Bauer, 1736 1 Hu 25 Mo 170 Ru in Wilken, Amt Buylien, . . . . .; aus Ostheim/Hanau ?; 1733 in
Dauginten, auch 1752 (Philipp); Sohn des Michel ? . . . . .

Förder
– M i c h e l, Bauer, 1736 2 Hu 9 Mo 12 ½ Ru aus Hanau, in Dinglauken, Amt Buylien . . . . .; Sohn der
Anna Margaretha (? Philipp); 1746 in Wilken . . . . .; 1728 u. 1734 mit Hans Schmidt . . . . .

Henckes
– H a n s, 1728 in Dauginten mit Conrad Dahlhammer . . . . . ; 1734 allein 2 Hu 9 Mo 12 ½ Ru . . . . .; nach
1752; 1763 Caspar und Werner jeder auf einem Hof
– J o h a n n (B-Sch: Heudes; Ph: Hinkes), 1724 als Bauer angesetzt in Dauginten, Amt Maygunischken, 1736
dort 1 Hu 21 Mo 234 3/8 Ru Amt Buylien, aus Hanau

Hermann
– A b r a h a m, Bauer, 1763 1, 28, 296 in Dauginten, Amt Buylien . . . . .

K r a u s

– B a l t h a s a r mit Weib und 7 Kindern 1726 aus Frankfurt/M., in Berlin: 11. Juni . . . . .; aus Eichen/Hanau
(Philipp); 1738 Bauer in Dauginten, Amt Mattischkehmen 1, 18, 296, 1 Sohn, 1 Tochter über, 1 Sohn unter
12 J.; 1744 dort als Losgänger ohne Kinder, noch 1763 . . . . .

Krause
– A u g u s t, 1763 Bauer in Dauginten, Amt Buylien . . . . .; Sohn des Johann ? E.

– J o h a n n, 1746 u. 1752 Bauer in Dauginten, Amt Buylien; Sohn des Balzer ?E. . . . . .

Leichner

– J o h a n n N i k o l a u s, Hanauer ? 1746 in Wilken x (= verheiratet) 2 Söhne, 1 Tochter über, 1 Sohn,
3 Töchter unter 12 J. . . . .

Rosenblatt
– A n d r e a s (auch Rosenblath), mit Weib 2 Kindern und einem Schwiegervater Caspar Schiewer am
31.05.1726 aus Frankfurt/M. nach Berlin . . . . .; = ? Schuster aus Hanau, 21.04.1735 Neubürger in
Gumbinnen (Sohn ?), . . . . .; 1728 Bauer in Dinglauken 1 Hu 7 Mo 242 Ru . . . . .: 1738 dort 2 Söhne unter, 2
Töchter über 12 J.; 1744 noch . . . . .; aus Ostheim/Hanau . . . . .; 1752: Adreas = Sohn ? . . . .

Schneider

– J o h . G e o r g, Bauer, 1752 in Wilken, Amt Buylien . . . . .; 1746 dort Michel Thier

Seip
– C o n r a d (auch Seibe), mit Frau, 1 Kind, Schwiegervater Joh. Dürr und Magd Anna Maria Dürr –
Schwägerin ? . . . . .; 1736 aus Frankf./M.; in Berlin: 31. Mai; 1736 27 Mo 235 Ru in Wilken, Amt Buylien . .
. . .; aus Ostheim/Hanau . . . . .; 1744 Losmann mit Frau

Ziel
– E b e r h a r d (1733: Zeils; 1746: Zeil), Sohn der Witwe . . . .; 1736 Bauer 1 Hu 21 Mo 234 3/8 Ru in
Dauginten, Amt Buylien, aus Hanau . . . . .; dort 1733 (ohne Kinder); 1744 1 Sohn über, 2 Söhne, 1 Tochter
unter 12 Jahren . . . .

Zimmermann

– J o h . G e o r g, Bauer, 1736 27 Mo 235 Ru in Wilken, Amt Buylien, aus Hanau . . . . ; aus Ostheim ? . . . . .; 1746: 1763; in Mescheningken, Amt Buylien . . . .

* * * * *
Otto Gebauer – Die Einwanderung der Schweizer – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971

Die ersten Schweizer kamen 1709 nach Ostpreußen; in den folgenden Jahren nahm die Einwanderung erheblich zu. Der größte Teil der Schweizer Kolonisten wurde im Kreise Gumbinnen angesiedelt. . . . . .
Im Kreise Gumbinnen bildeten die deutschen und französischen Gemeinden erst um 1807 eine Einheit. Die Erinnerung an die französischen Schweizer lebt in den vielen französischen Namen fort, die wir bei unseren Gumbinner Landsleuten feststellen.
Nachstehend eine Zusammenstellung der vor der Vertreibung in Stadt und Kreis Gumbinnen festgestellten französischen Familiennamen. Als Schreibweise wurde bei solchen Namen, die im Laufe der Zeit Änderungen erfahren haben, die nach Daten älteste gewählt. Sie wurde von Geistlichen französischer Herkunft gebraucht, die erfahrungsgemäß die Namen in der richtigen Schreibweise wiedergaben.

Dumong: unter anderem in Dauginten (Wilken).

Pernau: unter anderem in Dauginten (Wilken).

Pie: unter anderem in Dauginten.

* * * * *
Hermann Gollub – Stammbuch der ostpreußischen Salzburger – Gumbinnen 1934

aus den Familiennamen Leiner, Lainer, Lahner, Leyner, Legner, Leinert, Lehnhard, Lamer, Lämmer, Lohner, Lahnert . . . . .

R u p 48 Jahre alt, († 1763) aus Niederlechen Gerichtsbezirk (Pflege- und Landgericht)Goldbeck (Salzburg) , mit Ehefrau Barb. Seer – angesiedelt in Kbg., Tilsit; Dauginten Ksp. Gumb.; Gumb. Hosp.

Topografisches

Johann Friedrich Goldbeck – Volständige Topographie des Königreich Preussen – Erster Theil welcher die Topographie von –Ost-Preussen enthält – Herausgegeben 1785 – Nachdruck: Hamburg 1968

D a u g i n t e n
Königl. Bauerdorf, FSt: 7, LK und JK: Insterburg, AB: Buylien, K: zu Gumbinnen, P: der König.

Groß W i l k e n
K. Bauerdorf und Adel. Gut, FSt.: 7, LK und JK: Insterburg, AB: Buylien, K: zu Gumbinnen, P: Amtsrath Dallmer.

Klein W i l k e n
Adel. Vorwerk, FSt.: 4, LK und JK: Insterburg, AB: Buylien, K: zu Gumbinnen; P: Amtsrath Dallmer.

* * * * *
aus: Der Regierungs-Bezirk Gumbinnen nach seiner Lage, Begränzung, Gröhse, Bevölkerung und Eintheilung – Gumbinnen, 1818
. . . . .
Name des Kreises Gumbinnen
Name des Kirchspiels I. Luther. Gumbinnen
No. der Ortschaften 31
Namen der Ortschaften Dauginten
Ihre Qualität Bauerdorf
Zu welcher Domaine od. adl. Dominum sie gehören Dom. Buylien
Anzahl der Feuerstellen 8
Seelen 56
. . . . .
No. der Ortschaften 32
Namen der Ortschaften Wilken
Ihre Qualität Bauerdorf
Zu welcher Domaine od. adl. Dominum sie gehören Dom. Buylien
Anzahl der Feuerstellen 3
Seelen 37
. . . . .
No. der Ortschaften 33 u. 34
Namen der Ortschaften Gr. Wilken und Kl. Wilken
Ihre Qualität
Gr. Wilken adl. Hauptg. und Windmühle
Kl. Wilken adl. Vorwerk
Zu welcher Domaine od. adl. Dominum sie gehören Domin. Wilken
Anzahl der Feuerstellen 8
Seelen 86

* * * * *
aus: Regierungsrat Kühnast: Ortsverzeichnis 1869
. . . . .
2.
Der littauische Kreis
Gumbinnen
. . . . .
2. Kirchspiel Gumbinnen
7. Dauginten
sch.fr. Dorf
Grundfläche: 741 Morg. 143 Ruth.
Viehstand: 17 Pferde, 44 Rinder,
44 Schafe, 30 Schweine.
Gebäude: 23
Bewohner: 87
Steuern: 49 Thlr. 18 Sgr. – Pf. Grund-St.
79 Thlr. 20 Sgr. 7 Pf. Kl.St.
Kreis-Abgaben: 17 Thlr. 21 Sgr. 11 Pf.
Gemeinde-Abgaben: 92 Thlr. 25 Sgr. 2 Pf.
Schul-Abgaben: 2 Schffl. 5 Mtz. Roggen,
6 Ctr. 6 Pfd. Heu,
– Schck. 23 Bd. 15 Pfd. Stroh,
9 Thlr. 14 Sgr. 4 Pf.
f. d. Schule Auxkallnen
. . . . .
2.
Der littauische Kreis
Gumbinnen
. . . . .
2. Kirchspiel Gumbinnen
44. Wilken, Gr. mit Kl. Wilken
adl. Gut
Grundfläche: 370 Morg. 111 Ruth.
Viehstand: 62 Pferde, 81 Rinder,
57 Schafe, 68 Schweine, 2 Ziegen
Gebäude: 15
Bewohner: 126
Steuern: 80 Thlr. 17 Sgr. 8 Pf. Grund.-St.
45 Thlr. – Sgr. Einkommen-St.
43 Thlr. 19 Sgr. 4 Pf. Kl.-St.-
Kreis-Abgaben: 20 Thlr. 6 Sgr. 2 Pf.
Gemeinde-Abgaben: 110 Thlr. – Sgr. – Pf.
Schul-Abgaben: 2 Schffl. 8 ½ Mtz. Roggen,
6 Ctr. 71 Pfd. Heu,
– Schck. 24 Bd. 17 Pfd. Stroh,
11 Thlr. 3 Sgr. 6 Pf.
f. d. Schule Auxkallnen

45. Wilken
sch.fr. Dorf.
Grundfläche: 694 Morg. 21 Ruth.
Viehstand: 4 Pferde, 11 Rinder,
10 Schafe, 2 Schweine.
Gebäude 4:
Bewohner: 9
Steuern: 6 Thlr. 29 Sgr. – Pf. Grund-St.
13 Thlr. 22 Sgr. 6 Pf. Kl.-St.
7 Thlr. – Sgr. – Pf. Gewerbe-St.
Kreis-Abgaben : 6 Thlr. 4 Sgr. 1 Pf.
Schul-Abgaben: 1 Schffl. 6 ½ Mtz. Roggen,
3 Ctr. 83 Pfd. Heu,
– Schck. 14 Bd. 1 Pfd. Stroh,
5 Thlr. – Sgr. 6 Pf.
f. d. Schule Auxkallnen

* * * * *
Königliches statistisches Bureau – Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen – Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 2. Dezember 1895 und anderer amtlicher Quellen – Berlin 1898

Ortsname (b. Landgemeinden) 19. Dauginten
Gesamtflächeninhalt 167,0 ha
Wohnplätze 1
Bewohnte Wohnhäuser 9
Haushaltungen Gewöhnliche Haushaltungen von 2 und mehr Personen 13
Einzeln lebende Personen mit eigener Hauswirtschaft
männlich –
weiblich 1
Anstalten für gemeinsamen Aufenthalt
Ortsanwesende Bevölkerung a. 2. Dezember 1895 Überhaupt 73
Darunter befinden sich männliche Personen 39
weibliche Personen 34
Religionsbekenntnis: Evangelische 73
Andere Christen –
Kirchspiel evangelisch Gumbinnen (Altst.)
Standesamtsbezirk Gumbinnen, Ldbz.
Stadt- bzw. Amtsbezirk Wilkoschen
. . . . .
Ortsname (c. Gutsbezirk) 212 Wilken
Gesamtflächeninhalt 271,4 ha
Wohnplätze 2
Bewohnte Wohnhäuser 7
Andere bewohnte Baulichkeiten 1 Schmiede
Haushaltungen Gewöhnliche Haushaltungen von 2 und mehr Personen 21
Einzeln lebende Personen mit eigener Hauswirtschaft –
männlich –
weiblich .
Anstalten für gemeinsamen Aufenthalt –
Ortsanwesende Bevölkerung a. 2. Dezember 1895 Überhaupt 125
Darunter befinden sich männliche Personen 63
weibliche Personen 63
Religionsbekenntnis: Evangelische 125
Andere Christen –
Kirchspiel evangelisch Gumbinnen (Altst.)
Standesamtsbezirk Gumbinnen, Ldbz.
Stadt- bzw. Amtsbezirk Wilkoschen
Preußisches Statistisches Landesamt – Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen – Band I: Provinz Ostpreußen – Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16.Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. September 1931

Gemeindeverzeichnis
. . . . .
b) Landgemeinden
Laufende Nr. 21
Name der Gemeinde Dauginten
Anzahl der Wohnplätze 2 (Dauginten und Wilken)
Flächengröße 1930 – ha 414,3
Durchschnittl. Grundsteuerreinertrag auf 1 ha – RM 14,73
Anzahl der bewohnten Wohnhäuser 17
Anzahl der Haushaltungen 36
Wohnbevölkerung am 16.6.1925
überhaupt 197
dav. männliche Personen 100
Religionsbekenntnis
Angehörige der evangelischen Landeskirchen 196
Angehörige der röm.-kath. Kirche –
Juden 1
Bekenntnislose –
Amtsgericht Gumbinnen
Kirchspiel
evangelisch Gumbinnen
katholisch Gumbinnen
Standesamtsbezirk Gumbinnen
Amtsbezirk Wilkoschen

* * * * *
aus: Statistik des Deutschen Reichs – Band 559,1 – Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939 – Ergebnisse der Volks- Berufs- und landwirtschaftlichen Betriebszählung 1939 in den Gemeinden – Heft: 1 Provinz Ostpreußen

Gemeinde Dauginten
Zahl der Haushaltungen 38
Ständige Bevölkerung
insgesamt 160
männlich 83
Von der ständigen Bevölkerung waren
unter 6 Jahre alt 18
6 bis unter 14 Jahre alt 24
14 bis unter 65 Jahre alt 109
65 Jahre alt und mehr 9
Berufszugehörigkeit der Wirtschaftsabteilung
Land und Forstwirtschaft 122
Industrie und Handwerk 22
Handel und Verkehr –
nach der Stellung im Beruf mit ihren Angehörigen ohne Hauptberuf
Selbständige 15
Mithelfende Familienangehörige 15
Beamte und Angestellte 2
Arbeiter 115

Zahl der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe mit einer Betriebs-
fläche von
0,5 bis unter 5 ha 2
5 bis unter 10 ha –
10 bis unter 20 ha –
20 bis unter 100 ha 6
100 ha u. mehr 1

Schule

Bruno Moritz – Geschichte der reformierten Gemeinde Gumbinnen 1739-1939 – Gumbinnen 1939
. . . . .
Die Schule in Szameitschen ist lutherisch, die Reformierten können ihre Kinder nach Thuren und Nestonkehmen schicken. Zu dieser Schule gehören die Ortschaften Szameitschen, Plicken, Perkallen, Skardupchen, Dauginten, Gertschen, Wilken, mit 55 Kindern. . . . . . .

Kirchspiel

F.W.Klein – Ost- und Westpreußen – Ein Überblick über die Verwaltungseinheiten, den Kreisen mit den evangelischen Kirchspielen seit Beginn der Besiedlung – Schwörstadt 1996

Kirchspiele des Kreises Gumbinnen

Ortsname Adl. Wilken
1. Erwähnung 1912
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Wilken

Ortsname Budsezenn
Politische Gemeinde
Hinweise s. Wilken

Ortsname Budtwezschen
1. Erwähnung 1590
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Wilken

Ortsname Budweten
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Wilken

Ortsname Budwezschen
1. Erwähnung 1585
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Wilken

Ortsname Budwischkien
1. Erwähnung 1585
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Wilken

Politische Gemeinde Dauginten
1. Erwähnung 1584
Kreis Gumbinnen
Kirchspiel 1577/1631 Gumbinnen
1785 Gumbinnen
1808/1812 Gumbinnen
1912/1913 Gumbinnen A.
1931 Gumbinnen A.

Ortsname Dauginthen
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Dauginten

Ortsname Daugintischken
Politische Gemeinde
1. Erwähnung 1584
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Dauginten

Ortsname Gabeneiten
1. Erwähnung u 1590
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Dauginten
. . . . .
Ortsname Wilken
1. Erwähnung 1584
Kreis Gumbinnen
Hinweise z. Dauginten
Kirchspiel 1577/1631 Gumbinnen
1785 Gumbinnen
1808/1812 Gumbinnen
1912/1913 Gumbinnen A
1931 Gumbinnen A
Neue Namen Pugatschowo

Ortsname Wilken, Gr.
1. Erwähnung 1796
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Wilken

Ortsname Wilken, Kl.
1. Erwähnung 1796
Kreis Gumbinnen
Hinweise s. Wilken

* * * * *
G. Froelich: Litauische Kirchen und Dörfer im Hauptamt Insterburg um das Jahr 1590 – in: Zeitschrift der Altertumsgesellschaft Insterburg – Heft 15 (1914)
. . . . .
Daher erging im Jahre 1590 an die Pfarrer sowie Schulzen des Hauptamtes der Befehl, Dörferverzeichnisse aufzustellen und dem Amte einzureichen. Die Visitatoren wieder beauftragten den Pfarrer des Hauptamtes, im Verein mit dem Herrn Caplan und Kirchenvater diese Verzeichnisse durchzusehen. . . . .
Wir haben also in diesen 23 Blättern die Berichte der Pfarrer und Schulzen vor uns, die im Jahre 1590 den Visitatoren eingereicht sind.

Der besseren Übersicht wegen sollen links die Dörferverzeichnisse der Schulzen, rechts die der Pfarrer wiedergegeben werden.. . . .


Nummer Dorfverzeichnis des Landschulzen des Pfarrer


. . . . . Meilen
2 . . . . . .
Kutkunen ¾
Twarguwischken ¾
Gobenischken (=Dauginten) ¾
Diese 3 Dörffer Sindt Im
Endrunischen Schultzen Ge-
biette, aber der Kirchen
Gumbinnen neher gelegen.
. . . . .
20 . . . . .
II. Zum anderen die ihm andruschen Schultzentum sein gelegen:
. . . . . .
Budwischkienn (= Wilken) Diese Dörfer sein 5 Viertel Weges von
. . . . . Nemersdorf und 5 Viertel Weges von Gum-
. . . . . binnen.

Kirchenzuständigkeit

aus: Sonderschrift des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e.V. Die evangelischen Kirchengemeinden in Ostpreußen und Westpreußen in den Pfarr-Almanachen von 1912 und 1913 – Hamburg 1987
. . . . .
IV. Diözese Gumbinnen
Kreis Gumbinnen
Kreis-Schul-Inspekt. Gumbinnen I, II
. . . . .
2. Gumbinnen-Altstadt
. . . . . .
In der zu diesen Kirchspiel gehörenden Aufstellen der lutherischen Einwohner gehören unter. and. auch Dauginten ,. . . . .und Wilken G., . . . . – (Die ref. E, halten sich zu Gumbinnen-Neustadt.)

Telefon

Eintragung in: Amtliches Fernsprechbuch für die Oberpostdirektion Königsberg Pr. u. Gumbinnen – 1931
. . . . .
Teilnehmer gehörten zu Gumbinnen
. . . . .
Gumbinnen
Postscheckkonto für Fernsprechgebühren: Königsberg Pr. Nr. 21 223
(Selbstanschluß-Betrieb, ununterbrochene Verbindungsmöglichkeit)
. . . . .
Fergel, A., Rittergutsbes. Adl. Wilken 26 69
. . . . . .

aus dem Telefonbuch für 1942
. . . . .
Gumbinnen
Wähldienst
. . . . .
Fergel, A. , Landwirt, Adl. Wilken 26 69
. . . . .

Polizei

aus: Die Dienstbezirke der Landjägerei nach „Verwaltungsbericht des Kreises Gumbinnen für 1931“ in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
. . . . .
Die Dienstbezirke der Landjägerei
nach „Verwaltungsbericht des Kreises Gumbinnen für 1931“ –
Der fachliche Leiter der Landjägerei im Kreise Gumbinnen war 1931 der Oberlandjägermeister Karlisch. Als Kreispolizeichef fungierte der Landrat; . . . .
Im Kreise Gumbinnen bestanden folgende Dienstbezirke der Landjäger:
A. Landjägerabteilung I.
Fernsprecher Gumb. 20 89.
Abteilungsführer: Oberlandjägermeister Karlisch, Gumbinnen.
I. Landjägeramt Kulligkehmen.
Fernsprecher Gumb. 29 13.
Amtsleiter: Landjägermeister Preuß, Kulligkehmen . . . .
. . . . .
Landjägerposten Kuttkuhnen.
Fernsprecher Gumb. 29 12, besetzt mit Oberlandjäger Purwien; sein Dienstbezirk unter anderem auch 3. Daugi(n)ten mit Wilken, . . . .
. . . . .

Betriebe allgemein

Dr. Phil. Rudolf Grenz: Die Güter – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
Im Kreis Gumbinnen lagen nach Angaben des „Güter-Adreßbuches der Provinz Ostpreußen“ von 1913 im ganzen 102 Güter, die in privatem oder staatlichem Besitz waren.
. . . . .
An Privatgütern sind zu nennen: unter anderem 33. Groß-Wilken, Rittergut, mit Klein Wilken (273 ha), Besitzer: Arthur Fergel. – . . . . .
. . . . .
Einzelbetriebe

Horst Kenkel – Amtsbauern und Kölmer im nördlichen Ostpreußen um 1736 – Hamburg 1972
. . . . .
G e n e r a l – T a b e l l e
==================
„von denen im Litthauischen Departement bis ult. Junii 1736
auf Huben angesetzten Saltzburgern, Schweitzern,
Naßauern und anderen Teutschen, wie auch Litthauer,
wie viel davon gutte oder schlechte Wirthe seyen.“
(Die Zahlen geben den Landbesitz in Hufen und Morgen an, z. B. 1.20 = 1 Hufe 20 Morgen; die Anzahl der Ruten ist als unwesentlich weggelassen.
g = guter Wirt, s = schlechter Wirt)

H a u p t a m t I n s t e r b u r g
========================
. . . .
Amt B o u y l i e n (27.6.)
Saltzburger
========
Dauginten
Hanß Eggert 1.4 g

Schweitzer, Naßauer u. andere Deutsche
=============================
. . . . .
Dauginten
Michel Förder ) 2.9 g
Hanß Henkes ) Hanauer 1.21 g
Eberhard Ziel ) 1.21 g
George Krause 1.21 g
. . . . .
Wilken
Conrad Seip, Hanauer 0.27 s
Werner Dürre, Hanauer 1.25 s
Johann George Zimmermann
ein Zimmermann 0.27 g
. . . . .
K ö l m e r und F r e i e
=================
E r b f r e i e und S c h a t u l l e i n s a s s e n
==================================
nach den Prästationstabellen um 1736
H a u p t a m t I n s t e r b u r g
. . . . .
Amt B u y l i e n PT 3. 1746
Cöllmer
. . . . .
Wilken
Herr Dalmer 8.28
. . . . .
Die K ö l m i s c h e n K r ü g e 1739
==================
im Litauischen Departement
nach der Untersuchung der Eckardschen Kommission
(OsFol 15183)
In den einzelnen Spalten stehen: das Amt, das Dorf, der Besitzer 1739, das Jahr des Privilegiums.
. . . . .
Insterburgscher District
. . . . .
Bouglien . . . . . .
Wilken oder Buderwaitschen H. Landbaumeister Johann Landmann 1613
aus der Aufstellung in Niekammers´s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher – Band III. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Domänen, Rittergüter, Güter und Höfe in der Provinz Ostpreußen – Auflage 1932
. . . . .

Kreis Gumbinnen
Kreisstadt: Gumbinnen – Landgericht: Insterburg – Amtsgericht: Gumbinnen
. . . . .
Dauginten
Gumbinnen PTE (= Post Telegraph Eisenbahn) (6 km)
Plicken E (= Eisenbahn)(2 km)
? Amt: Gumbinnen

Gut Hermann Schinz
Größe i. Hektar (abgerundet) 32, davon 24 Acker- u. Gartenland
7 Wiesen
1 Unland, Hofraum, Wege
Viehstand
Pferde 6
Rindvieh überhaupt 14, davon 6 Kühe
Schafe 10
Schweine 12

Gut Franz Schneider
Größe i. Hektar (abgerundet) 30, davon 23,5 Acker- u. Gartenland
2,5 Wiesen
2,5 Weiden
1,5 Unland, Hofraum, Wege
Viehstand
Pferde 6
Rindvieh überhaupt 19, davon 5 Kühe
Schafe 6
Schweine 10
. . . . .
Rittergut Adl. Wilken mit Kl. Wilken Arthur Fergel
II (=Pächter) Fischer
Größe i. Hektar (abgerundet) 265, davon 196 Acker- u. Gartenland
22 Wiesen
42 Weiden
2 Holzungen
3 Unland, Hofraum, Wege
Viehstand
Pferde 30
Rindvieh überhaupt 125, davon 40 Kühe
Schafe –
Schweine 80
? 2669
Rdvz, (=Rindviehzucht)
. . . . .
G ut Wilken Fritz Schneider
Größe i. Hektar (abgerundet) 38, davon 31 Acker- u. Gartenland
1 Wiesen
5 Weiden
1 Unland, Hofraum, Wege
Viehstand
Pferde 7
Rindvieh überhaupt 25, davon 7 Kühe
Schafe 10
Schweine 20

* * * * *

aus: Jahres-Bericht der Molkerei-Genossenschaft zu Gumbinnen E.G.m.b.H. für 1942-
. . . . .
Kannen-Nummer 12
Name und Wohnort Fergel, Adl. Wilken
Angelieferte Milch – Kilo 136 602
Nettoauszahlung je Kilo 17,31
Auszahlung 24 323,20
. . . . .
Kannen-Nummer 147
Name und Wohnort Krause, Dauginten
Angelieferte Milch – Kilo 24 557
Nettoauszahlung je Kilo 18,64
Auszahlung 4 577,06
. . . . .
Kannen-Nummer 248
Name und Wohnort Schinz, Dauginten
Angelieferte Milch – Kilo 24 106
Nettoauszahlung je Kilo 18,61
Auszahlung 4 486,89
. . . . .
Kannen-Nummer 249
Name und Wohnort Schneider, Dauginten
Angelieferte Milch – Kilo 21 630
Nettoauszahlung je Kilo 18,68
Auszahlung 4 039,55
. . . . .
Kannen-Nummer 251
Name und Wohnort Brandt, Dauginten
Angelieferte Milch – Kilo 12 060
Nettoauszahlung je Kilo 17.68
Auszahlung 2 126,04

* * * * *
aus. Dr. Hans Bloech – Ostpreußens Rinder und ihre Zuchtstätten II. Band –
. . . . .

Dauginten, Kreis Gumbinnen
Hermann Schinz
Der Betrieb hatte eine Größe von 35 ha, davon 22 ha Acker, 11 ha Wiesen, Weiden und Klee, der Rest Garten, Hof, Wege. Der Hof lag am Anfang des Dorfes. Bis zur Kreisstadt und Kirche waren es 7 km, zur Schule 2,5 km, zum Bahnhof 2 km. Das Land zum Hof war gleich anschließend in nördlicher Richtung in einem Plan. Das Wohnhaus lag in einem großen Garten mit Obst, Blumen und Gemüse. Ein schönes Gartenhäuschen lag in der Mitte. Links vom Haus war der Viehstall, 1924 erbaut, mit Futterküche, Vorratskammer, Kartoffelkeller; eine Treppe hoch eine Leutewohnung, Vieh und Schweinestall mit Spreukammer und Speicher; vor dem Hühnerstall in der Mitte Schafstall und hinten Kälberstall. Gegenüber vom Haus war die Scheune, 1938 erbaut, rechts vom Haus war der Pferdestall mit Schirrkammer und Wagenschuppen. Der Stall war massiv mit Strohdach. Am Pferdestall war ein Schauer angebaut für Brennwerk. Vom Stall zum Haus war ein Junggeflügelstall. 50 m vom Hof lag ein 1938 erbautes Deputantenhaus mit Stallgebäude und Keller.
Das Ackerland war guter, schwarzer Boden, 1934 dräniert. Wir haben gute Erträge gehabt an Roggen,
Weizen, Gerste, Hafer, Bohnen, Erbsen, Kartoffeln und Rüben. An den hinteren Grenzen lagen die Weidegärten, zwei davon mit Maschendraht für Schafe eingezäunt; Tränken waren vorhanden. Es waren 11 Kühe und 20 Stck. Jungvieh und Kälber, 1 Zuchtbulle, auf der Herdbuchauktion gekauft. Milchkontrolle war vorhanden; die Milch wurde zur Molkereigenossenschaft Gumbinnen geliefert. 8 Pferde, davon 2 eingetragene Stuten, 4 andere Stuten und 2 Fohlen waren vorhanden sowie 1 Eber und 4 Zuchtsauen von der Schweinezuchtgenossenschaft Insterburg. Jungsauen wurden in der Gegend verkauft, die übrigen Schweine gemästet bis zu drei Zentner an den Händler. Ganz im Norden an der Grenze war noch ein Mietshaus mit zwei Familien; das Haus war aus Holz mit Stroh und Stall dazu.
In der Mitte des Hofes war der Rohrbrunnen, 43 m tief, der uns mit Wasser versorgte, Elektrizität war vorhanden. Der Besitz ist durch Vererbung in der Familie geblieben.
Am 20. Oktober 1944 mußten wir unsere Heimat verlassen und wurden am 3. November 1944 in Langstein, Kreis Osterode, untergebracht. Am 16. November bin ich noch einmal in der Heimat gewesen, da war fast alles abgebrannt. Am 20. Januar 1945 mußten wir Flucht und sind am 16. März 1945 in Heise, Kreis Wesermünde, angekom¬men. Von unse ren sieben Pferden sind vier gerettet, diese mußten wir gleich verkaufen, da wir kein Futter bekamen.
gez. HermannSchinz und Frau Emma, geb. Pusch

Straßen

aus: Fritz Voutta – Vom alten Landweg zur Reichsstrasse – in: Otto Gebauer – GUMBINNEN Stadt – Kreis – Regierungsbezirk – 1958
. . . . .
Weiter führten durch den Kreis Gumbinnen folgende fiskalische Landstraßen:
. . . . .
Gumbinnen – Angerapp über Eggenhof – Klein-Wilken – Schublau und Wiekmünde,

Aus Adressbüchern

aus: Albert Gelleszun – Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gumbinnen – 1887 – Gumbinnen

Verzeichnis der Ortschaften
des Kreises Gumbinnen
enthaltend die Gewerbe und Handel treibende Bevölkerung, die Beamten- sowie die besitzenden Klassen unter namentlicher Aufführung, ferner die Entfernungen der einzelnen Ortschaften von der Kreisstadt Gumbinnen nach Kilometern nebst Angabe der zugehörigen Poststationen
. . . . .
Dauginten
per (=Post) Gumbinnen 7 Klm.
Besitzer Wisotzki, Brandt, Schinz, Herrmann, Krause.
. . . . . .
Wilken (Dorf)
per Gumbinnen 6 km
Besitzer Schneider
Gastwirt Samatin

Adl. Wilken (Gut)
per Gumbinnen 6 km
Besitzer Fergel

* * * * *
aus: Deutsches Reichs-Adressbuch für Industrie, Gewerbe, Handel, Landwirtschaft – Band IV: Adressenverzeichnis. . . . – Deutsches Reichs-Adressbuch Rudolf Mosse Berlin 1930
. . . . .
Adressen der Landwirte
. . . . .
Dauginten bei Gumbinnen
(Landwirt) Math. Krause
Herm. Schinz
. . . . .
Wilken, Adl. bei Gumbinnen
(Rittergutsbesitzer) Artur Fergel ? 2669
. . . . .

Aus Kirchenbüchern

aus: Richard Lindenau – Die Kirchenbücher der französisch-reformierten Gemeinde Gumbinnen/Ostpr. – Trauungen 1780-1808 – Taufen 1752-1808 – Hamburg 1971
. . . . .
II T a u f e n
der französisch-reform. Gemeinde
G u m b i n n e n
1752-1808
. . . . .
1039. R i t t e r , Sus. Marie. * Wilken . . ., ~~ . . . 11.1.1781.
Tochter des David R. und der Louise W a w e r a i t i s .
Paten: Ansas Ansulaitis, Sus. Marie Beckerin.
. . . . .
1106. R i t t r e , Anne Marie. * Dauginten . . . . , ~~ 10.6.1783
gestorben 3 Tage nach der Taufe, siehe Totenregister 1783.
Tochter des David R. und der Louise V o v o r a t i s.
Paten: Joh. Böhm, Eve Krause, Christine Ermannin.
. . . . .
1298. P e r r e t , Marie Madlaine. * Wilken 6.7.1789, ~~ 18.7.
Tochter des Abr. P. und der Mar. Madl. P e c h a i n .
Paten: D. Fornachon, Mar. Elis. Perret, Charl. Raigue.

Einwohnerliste

Aus meiner Sammlung von Familiennamen, die von mir bei meinen Studien in Dauginten und den dazu gehörenden Orten zufällig gefunden wurden. Diese Sammlung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird ständig ergänzt
Erläuterungen: Die Jahreszahlen in Klammern geben das Jahr an, in dem der Name gefunden wurde. Ein
„*“ bedeutet, daß es sich hier um das Geburtsjahr, ein „+“, daß es sich hier um das Sterbejahr handelt.

Da Wilken zu der Gemeinde Dauginten gehörte, ist bei der Ortsangabe manchmal nur Dauginten und nicht auch der Ortsteil Wilken angegeben,

Balschun, Friedrich, Böttcher, (in Groß Wilken geboren , 1820 inGumbinnen Bürgereid abgelegt)
Bartolain, Paul, Gärtner (Wilken – 1937 )
Basner, Gustav, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Basner, Paul, Arbeiter (Dauginten – 1937)
Bastian, Jacob, Bauer (Dauginten – 1724)
Baumann, Friedrich, Wirtschaftsgeh. (Wilken – 1937 )
Bieber, Hermann, Deputant (Dauginten – 1937)
Blindenbacher, Julius, Melker (Wilken – 1937 )
Brandt, ?, Besitzer (Dauginten – 1887)
Brandt, Friedrich, Landwirt (Dauginten – 1937, 1942)
Brandt, Grete (Dauginten – 1944)
Brandt, Luise, Altsitzerin (Dauginten – 1937)
Brodt, Kilian (Wilken – 1734)
Brodt, Kilian, Bauer (Dauginten – 1742)
Broszat, Marie, Wirtschaftsfräulein (Wilken – 1937 )
Dahlhammer, Conrad, (auch Conrad Wilhelm), (auch Dahlheimer u. Dalhammer) Bauer (Dauginten – 1728, 1734, 1752, 1763)
Dahlhammer, Johann, Bauer (Dauginten – 1724, 1736)
Dahlhammer, Werner, Bauer (Dauginten – 1752, 1763)
Dalhammer, Conrad Wilhelm (auch Dahlheimer, Dahlhammer), Bauer (Dauginten – 1724, 1736)
Dallmer, Johann Friedrich, Amtsrat, Pommer (Plicken u. Wilken – 1711)
Dalmer, ?, Cöllmer (Wilken – 1746)
Dumont, Friedrich, Gutsschmied (Dauginten – 1925)
Dumont, Friedrich, Rentner (Wilken – 1937 )
Dumont, Otto, Schmiedemeister (Wilken – 1937 )
Dürr, Joh. (Dauginten – 1736)
Dürr, Magd. Anna Maria (Wilken – 1736)
Dürr, Michel (auch Hans) (auch Thier, Michael), Bauer (Dauginten – 1724, 1736, 1752)
Dürre, Philipp (Dauginten – 1752)
Dürre, Werner (Dauginten – 1733, 1752)
Eggert, Hanß. Amtsbauer (Salzburger) (Dauginten – 1736)
Endrunat, Ida, Hausgehilfin (Dauginten – 1937)
Eyd, Jost, Amtsbauer (Franke) (Wilkehlen – 1736)
Fergel, ?, Besitzer (Wilken/Gut – 1887)
Fergel, Arthur (auch Artur), Rittergutsbes. (Adl. Wilken – 1913, 1930, 1931, 1932, 1937, 1942)
Ferter, Peter (Philipp) (Förder) (Wilken – 1728)
Fischer, ?, , Rittergutsverwalter (Kl. Wilken – 1932)
Förder, Michel, Amtsbauer (Hanauer) (Dauginten – 1728, 1734, 1736, 1746)
Förder, Peter (Philipp), (auch Ferter, Peter (Philipp)) (Wilken – 1728)
Förter, Anna Margarethe, (auch Förtner, Werter(in)), Witwe, Bauer, aus Ostheim/Hanau (Dauginten – 1724)
Förtner, Anna Margaretha – (auch Förter, Werter) (Dauginten – 1724)
Fuhr, Elise, Witwe (Dauginten – 1937)
Grojean, Wilhelm, Freiarbeiter (Wilken – 1937 )
Hehlert, Ferdinand, Invalide (Dauginten – 1937)
Hehlert, Otto, Kutscher (Dauginten – 1937)
Henckes, Caspar (Dauginten – 1763)
Henckes, Hans, Bauer (Dauginten – 1728, 1734, 1752, 1763)
Henckes, Johann, (auch Hanß) (auch Henkes, Heudes, Hinkes), Bauer, aus Hanau (Dauginten – 1724, 1736)
Henckes, Werner (Dauginten – 1753)
Henkes, Hanß, Amtsbauer (Hanauer) (Dauginten – 1736)
Henles, Hanß (auch Johann) (auch Henckes, Heudes, Hinkes), Amtsbauer (Dauginten – 1736)
Hermann, Abraham, Bauer (Dauginten – 1763)
Hermann, Luise, Witwe (Dauginten – 1937)
Herrmann, ?, Besitzer (Dauginten – 1887)
Herrmann, Adolf, Landwirt (Dauginten – 1937)
Herrmann, Fritz, Besitzer (Dauginten – 1937)
Heudes, Johann (auch Hanß) (auch Henkes, Hinkes, Henckes), Bauer, (Hanauer) (Dauginten – 1724, 1736)
Hienckes, Johann – (auch Henckes), (Dauginten – 1724, 1736)
Hinkes, Johann (auch Hanß), auch (Henkes, Heudes, Henckes), Bauer, (Hanauer) (Dauginten – 1724, 1736)
Hinz, Karl, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Huebsch, Emil, Gutsinspektor (Wilken – 1937 )
Karohs, August, Kutscher (Wilken – 1937 )
Karohs, Elisabeth, Rentenempfäng. (Wilken – 1937 )
Karohs, Friedrich, Deputant (Wilken – 1937 )
Karohs, Friedrich, Kraftfahrer (Wilken – 1937 )
Karos, Heinrich, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Karos, Heinrich, Straßenwärter (Wilken – 1937 )
Karos, Magdalene, Rentenempfäng. (Wilken – 1937 )
Katzki, Fritz, Schlosser (Wilken – 1937 )
Katzki, Renate, verheir. Goergens (Dauginten – 1944)
Klein, August, Hirt (Dauginten – 1937)
Kraus, Balthasar, Bauer bzw. Losgänger (Dauginten – 1738, 1744, 1763)
Krause, ?, Landwirt (Dauginten – 1942)
Krause, ?, Besitzer (Dauginten – 1887)
Krause, Anna, ohne Beruf (Dauginten – 1937)
Krause, August, Bauer (Dauginten – 1763)
Krause, Georg (auch George), (Kruse), Bauer, (Hanauer) (Dauginten – 1736)
Krause, Joachim (Dauginten – 1944)
Krause, Johann, Bauer (Dauginten – 1746, 1752)
Krause, Martin (Dauginten – 1944)
Krause, Math., Landwirt, (Dauginten – 1930, 1931)
Krause, Otto, Landwirt (Dauginten – 1937)
Kruse, Georg, (Krause), Bauer, aus Hanau (Dauginten – 1736)
Landmann. Johann, Landbaumeister u. Krüger (Wilken – 1613)
Landtmann, Johann (Wilken – 1736)
Lange, Julius, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Lehr, Conrad, (Löhr), Bauer (Wilken – 1724)
Leicher, Johann Jacob (Leichhardt), Bauer (Wilken – 1724)
Leicher, Johann Nikolaus (Wilken – 1746)
Leichhardt, Johann Jacob, (auch Leichner), Bauer (Wilken – 1724)
Leichner, Johann Jacob, (auch Leichhardt), Bauer (Wilken – 1724)
Leichner, Johann Nikolaus, Hanauer (Wilken – 1746)
Löhr, Conrad, (Lehr), Bauer (Wilken – 1724)
Mattulat, Karl, (auch Mattutat) Schuhmacher (Dauginten – 1925)
Mattutat, Auguste, Rentenempfängerin (Wilken – 1937 )
Mattutat, Karl, (auch Mattulat) Schuhmacher (Dauginten – 1925)
Mausser, Johann, Bauer (Wilkehlen – 1736)
Meißer, Carl (Wilkehlen – 1733)
Meißner, Carl (Wilkehlen – 1733)
Nagel, Clara, Krügerin (Dauginten – 1626)
Paleit, August, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Paleit, Elisabeth, Witwe (Wilken – 1937 )
Pechain, Mar. Madl., verh. Perret (Wilken – 1789)
Pernau, Otto, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Perret, Abr. (Wilken – 1789)
Perret, Mar. Madl., geb. Pechain (Dauginten – 1789)
Perret, Marie Madlaine (Wilken – *1789)
Petri, Johannes, Bauer (Wilken – 1724)
Pie, Franz, Straßenwärter (Dauginten – 1937)
Quitschau, Fritz (Wilken – 1937 )
Quitschau, Gottlieb, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Quitschau, Karl, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Reimer, George (Wilken – 1696, 1707, 1717, 1719)
Ritter, David (Dauginten – 1781)
Ritter, David (Wilken – 1781)
Ritter, Louise, verh. Waweratis (Dauginten – 1781)
Ritter, Sus. Marie (Wilken – *1781)
Rittre, Anne Marie (Dauginten – *1783, +1783)
Rittre, David (Dauginten – 1783)
Rittre, Louise, geb. Vovoratis (Dauginten – 1783)
Rosenblat. Andreas, (auch Rosenblath), Bauer (Hanauer) (Dauginten – 1728, 1752)
Rosenblath, Andreas, (auch Rosenblat), Bauer u. Schuster (Hanauer) (Dauginten – 1728, 1738)
Rosenblatt, Andreas, (auch Rosenblath), Bauer u. Schuster (Jamauer) (Dauginten – 1728, 1738)
Samatin, ?, Gastwirt (Wilken/Dorf – 1887)
Schäffer, Conrad, Bauer (Wilken – 1724)
Schawaller, Otto, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Schiewer, Caspar, (Hanauer) (Dauginten – 1728)
Schings, Peter, Bauer (Wilken – 1734)
Schinke, Paul, Arbeiter (Dauginten – 1937)
Schinz, ?, Besitzer (Dauginten – 1887)
Schinz, Hermann, Gutsbesitzer, Bürgermeister (Dauginten – 1924, 1930, 1931, 1932, 1934, 1938, 1942, 1944))
Schneider, ?, (Dauginten – 1942)
Schneider, ?, Besitzer (Wilken/Dorf – 1887)
Schneider, Dorothea, Altsitzerin (Wilken – 1937 )
Schneider, Franz, Landwirt (Dauginten – 1932, 1937)
Schneider, Fritz, Landwirt (Wilken – 1932, 1937, 1942)
Schneider, Joh. Georg, Bauer (Wilken – 1752)
Seher, Otto, Kutscher (Dauginten – 1937)
Seip, Conrad, (auch Seibe), Bauer, Losmann (aus Ostheim/Hanau), (Wilken – 1736, 1744)
Simmat, Friedrich, Arbeiter (Dauginten – 1937)
Spazier, Franz, Knecht (Dauginten – 1937)
Spazier, Karl, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Spazir, August, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Szengolies, Fritz, Zimmergeselle (Dauginten – 1937)
Szengolies, Otto, Eigenkätner (Dauginten – 1937)
Thier, Hans Michael (auch Michael, Michel) (auch Dürr), Bauer (Hanauer) (Dauginten – 1724, 1736, 1746, 1752)
Thier, Michel (auch Nichel, Dürr) (Wilken . 1724, 1736, 1746, 1752)
Thier, Michel, (auch Dürr, Nichel), Bauer Dauginten 1724)
Toussaint, Franz, Arbeiter (Dauginten – 1937)
Unterrieser, Fritz, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Vovoratis, Louise, verh. Rittre (Dauginten – 1783)
Wallat, Otto, Arbeiter (Wilken – 1937 )
Waweraitis, Louise, verh. Rittre (Wilken – 1781)
Weller, Jost, Amtsbauer (Franke) (Wilkehlen – 1736)
Werter, Anna Margarethe, (Förter), Witwe, Bäuerin, aus Ostheim/Hanau (Dauginten – 1724)
Willer, Jost (Wilkehlen – 1733)
Willuhn, Auguste, Witwe (Dauginten – 1937)
Wisotzki, ?, Besitzer (Dauginten – 1887)
Wowereit, Christian, Witwer (Dauginten – 1937)
Zeiger, Johann, Amtsbauer (Franke) (Wilkehlen – 1736)
Zeil, Eberhard, (auch Zeils, Ziel), Amtsbauer, (Hanauer) (Dauginten – 1733, 1736, 1744)
Ziel, Eberhard, (Zeils, Zeil), Amtsbauer, (Hanauer) (Dauginten – 1733, 1736, 1744)
Zimmermann, Johann Georg (auch Johann George), Amtsbauer, (Hanauer (Wilken – 1736)
Zwirnlein, Heinrich, Freiarbeiter (Dauginten – 1937)

* * * * *
2. Weltkrieg

Die nachfolgenden Auszüge sind mit freundlicher Genehmigung des Verfassers dem Buch von Karl Heinz Schmeelke „Berichte, Notizen, Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Fallschirm-Panzer-Korps im Kreis Gumbinnen 1944 – Der Untergang Ostpreußens – Nur wenige wissen noch, was damals wirklich geschah“ entnommen. Das außerordentlich aufschlußreiche und umfassende Buch ist mit vielen Fotos, besonders mit Luftaufnahmen der umkämpften Orte des Kreises Gumbinnen, und Kartenausschnitten ausgestattet, DIN-A 4 formatig und in Leinen gebunden. Es kann z.Zt. nur über den Verfasser Karl Heinz Schmeelke, Schwanenweg 6, 88045 Friedrichshafen, bezogen werden.
. . . . .
Tagesbericht 21. Oktober 1944
. . . . .
21.Okt.44 Lage: . . . . . Schwere fdl. Angriffe aus dem Raum Hollenau – Stolzenau gegen Trakehnen
konnten noch abgewehrt werden. Mit wenigen Panthern gelang es, die Flanke des fdl.
Angriffskeils aufzureißen. Die Kampfgruppe des PzRgt. drang fast gleichzeitig mit
dem Feind in Wilken ein, stieß hier auf eine fdl. Panzergruppe von 17 T-34.
In schneller Schußfolge wurden 12 T-34 vernichtet. Die Sicherungsstellung bei
Freieneck und Wilken wurden weiterhin von der 14. PzJägKpn. Oberleutnant
Schauerte, trotz stärkstem fdl. Artilleriefeuer bis zum Einbruch der Dunkelheit
gehalten.
. . . . .
25.Okt.44 Lage; Am nächsten Morgen – es war der 25. Oktober – tauchten auf dem nähergelegenen
Ausladebahnhof Trakehnen die Tiger der 2./sPzAbt. auf. Von der Rampe herunter
rollten sie ins Gefecht. Ihr Chef, Oblt. B., fiel im ersten Gefecht. (Wilken) . . . . .
14.00 Uhr (im Raum Wildau – Rodebach) standen sie (10./PzJgAbt.) im Abwehrkampf gegen
eine Feindgruppierung, die über 400 ( ! ) Panzer verfügte. Die am Fluß Rodap
westlich Wilken liegenden fdl. Feldstellungen wurden aufgerollt und entlang der
Rodap eine Sicherungslinie eingerichtet.
. . . . .
Feindlage am 21. Oktober 1944
21.Okt. 44 Lage: . . . . .
Die 31. sowj. Schützendivision war an der Rominte auf heftigen Widerstand gestoßen.
Die Sowjets gingen auf Schulzenwalde zurück und marschierten auf der nach Norden
führenden Chaussee über Bismarckshöh und Wilken auf Eggenhof zu. . . . . .
. . . . . .
Pz. Artillerieregiment Rgt.Gef.Std. 26.12.44
I c. – Tagesmeldung
Beurteilung der Feindlage
. . . . . .
Dez. 44 Lage: In den Vormittagsstunden des 25.12. wurde im Raume Gut Wilken, Plickener-Berge,
am Husarenberg und Bismarckshöh-Ketten-Berge eine Übung des Grenadier-
Regiments 1./1 und 2./1 durchgeführt.

* * * * *
aus: Bernhard Fisch – Nemmersdorf, Oktober 1944 – Berlin 1997
. . . . .
Am Sonnabend, dem 21. Oktober, dem sechsten Tag des sowjetischen Angriffs, . . . . . Das 3. (sowjetische) Panzerbataillon setzte den Angriff um 7.10 Uhr fort und nahm im Kampf Wilken, dabei vernichtete es etwa 12 Gespanne mit Ausrüstung und 1 LKW; 12 Soldaten wurden gefangengenommen, die im Anschluß erschossen wurden.
. . . . . .
. . . Der sowjetische General Burdejny antwortete: „Ich bestätige den Befehl, sofort die Sicherung von Nemmersdorf zu verlassen und die 25. Panzerbrigade . . . . . zurückzuziehen.“ . . . . . Das 1. und 3. sowj. Panzerbataillon wurde aus den bisherigen Stellungen herausgezogen und am 23. Oktober gegen 7 Uhr im Raum Wilken-Dorf als Reserve des Korpskommandeurs konzentriert. Sie deckten damit zwischen Budweitschen und Wilken den von Gumbinnen kommenden Rückzug der anderen Einheiten des 2. Panzerkorps.
„Um 11 Uhr verließen die Einheiten der Brigade auf mündlichen Befehl des Korpskommandeurs die Stellungen im Raum Wilken-Dorf, Höhe 66,5 und Tutteln. . . . .
. . . am 25. und 26. Oktober bereiste der Major im Generalstab Hinrichs das Gefechtsfeld, um Einzelheiten festzuhalten.
Er stellte fest, daß die Siedlungen unter anderem Dauginten . . . . . sowie die Güter Plicken und Wilken „sinnlos“ zerstört worden seien. . . . . .

Hinweise
Das „Einwohnerbuch Landbevölkerung des Kreises Gumbinnen 1937“ kann als Kopie zum Preise von 15,- € über Ursula Schmeelke, Schwanenweg 6, 88045 Friedrichshafen, Tel. 07541/25656, bezogen werden.

Das Buch von Karl Heinz Schmeelke „Berichte, Notizen, Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Fallschirm-Panzer-Korps im Kreis Gumbinnen 1944 – Der Untergang Ostpreußens – Nur wenige wissen noch, was damals wirklich geschah“ kann z.Zt. nur über den Verfasser Karl Heinz Schmeelke, Schwanenweg 6, 88045 Friedrichshafen, bezogen werden.

Falls Sie an Fotos über den Ort oder an einen Ortsplan interessiert sind, empfehle ich, sich mit dem Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen (Anschrift: Kreisarchiv Gumbinnen im Stadtarchiv Bielefeld, Rohrteichstr. 19, 33602 Bielefeld), in Verbindung zu setzen. Von dort werden auf Wunsch Kopien gegen Kostenerstattung übersandt.

Aus dem Verzeichnis (Findbuch) der Aktentitel, die den Kreis Gumbinnen und die früheren Domänenämter dieses Raumes betreffen und im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz, Archivstr. 12/14, Berlin Dahlem vorliegen – zusammengestellt von Gerhard und Hildegard Kiehl- ergeben sich folgende Eintragungen

Lfd. Nr. 38 Dauginten Königl. Dorf
Amt um 1780 Buylien
Prästationstabellen Nr. 1 (1732-1738)
Nr. 2 mit M u. Sd. (1734-1740)
Nr. 3 mit M (1740-1746)
Nr. 4 mit M. u. Sd (1746-1752)
Nr. 5 (1752-1758
Nr. 6 mit M. (1763-1768)
Nr. 7 mit M u. Sd (1769-1775)
Nr. 8 mit M. u. Sd. (1775-1781)
Nr. 9 mit M. u. Sd. (1781- 1787)
Nr. 10 mit M u. Sd (1797)
Nr. 11 mit Sd. (1799-18054)
Nr. 12 mit M u. Sd. (1799-1805)
Nr. 13 mit Sd. (1805)
Nr. 14 mit Sd. (1805)
Nr. 15 nur Abl.
Nr. 16 nur Inv. (1779)
Nr. 17 Inv. u. Sd (1803)
Nr. 18 mit Inv. u. Sd (1803)
Anmerkung: Abl. Ablösungstabellen
Inv Inventarium
M Mühlenliste
Sd Sonderlisten
. . . . .
229 Wilken
Königl.Bauerdorf und Adl. Gut
Amt um 1780: Buylien
1728-1768 Maygunischken
Prästationstabellen Nr. 1 mit Sd. (1721)
Nr. 2 mit Sd (1744-1750)
Nr. 3 mit Sd (1750-1756)
Nr. 4 (1756-1762)
Nr. 5 mit Schr (1753-1768)
Nr. 6 nur Inv. u. Schr. (1778)
Nr. 7 mit M, Sd u. Schr (1780-1786)
Nr. 8 mit Sd u. Schr. (1786-1792)
Nr. 9 mit Sd u. Schr (1797-1803)
Nr. 10 nur Amtsübergabe-Akten (1801)
Nr. 11 mit Sd (1803-1809)
Nr. 12 nur Sd
Nr. 13 nur Inv. (1828)
Anmerkung: Inv Inventarium
M Mühlenliste
Schr Schriftwechsel
Sd Sonderlisten
. . . .
Im Findbuch des Geheimen Staatsarchivs EM 991 – Jahr 1787-1798 – Wilken – Güterangelegenheiten

Grundsätzlich kann Akteneinsicht nur im Forschungssaal des Geheimen Staatsarchivs erfolgen.

0101 1 Grenz
Dr. Phil. Rudolf Grenz: Dokumentation der Gemeinden des Kreises Gumbinnen – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
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2222 1 1828
aus: Fritz Voutta – Die Entwicklung der Kreisverwaltung – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
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0202 2a
Dr. phil Rudolf Grenz: Verzeichnis der vor- und frühgeschichtlichen Fundstellen im Kreisgebiet- in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
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0303 2a
Dr. Phil. Rudolf Grenz: Die Vor- und Frühgeschichte – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
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0404 2a2 1566
Otto Barkowski – Die Besiedlung des Hauptamtes Insterburg 1525 – 1603 – Hamburg 1993
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1515 2e4 Ehmer
Fritz Ströfer – Die Kartei Ehmer – Hamburg 1988

1616 2a4 Schweizer
Otto Gebauer – Die Einwanderung der Schweizer – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
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1717 2a4 Salzburger
Hermann Gollub – Stammbuch der ostpreußischen Salzburger – Gumbinnen 1934
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2020 2a4a 1785
Johann Friedrich Goldbeck – Volständige Topographie des Königreich Preussen – Erster Theil welcher die Topographie von –Ost-Preussen enthält – Herausgegeben 1785 – Nachdruck: Hamburg 1968
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2121 2a4a 1818
aus: Der Regierungs-Bezirk Gumbinnen nach seiner Lage, Begränzung, Gröhse, Bevölkerung und Eintheilung – Gumbinnen, 1818
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2323 2a4a 1869
aus: Regierungsrat Kühnast: Ortsverzeichnis 1869
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2525 2a4a 1895
Königliches statistisches Bureau – Gemeindelexikon für die Provinz Ostpreußen – Auf Grund der Materialien der Volkszählung vom 2. Dezember 1895 und anderer amtlicher Quellen – Berlin 1898
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2626 2a4a 1925
Preußisches Statistisches Landesamt – Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen – Band I: Provinz Ostpreußen – Nach dem endgültigen Ergebnis der Volkszählung vom 16.Juni 1925 und anderen amtlichen Quellen unter Zugrundelegung des Gebietsstandes vom 1. September 1931
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2828 2a4a 1939
aus: Statistik des Deutschen Reichs – Band 559,1 – Volks-, Berufs- und Betriebszählung vom 17. Mai 1939 – Ergebnisse der Volks- Berufs- und landwirtschaftlichen Betriebszählung 1939 in den Gemeinden – Heft: 1 Provinz Ostpreußen
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3232 2d
Bruno Moritz – Geschichte der reformierten Gemeinde Gumbinnen 1739-1939 – Gumbinnen 1939
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0606 2e4 Klein
F.W.Klein – Ost- und Westpreußen – Ein Überblick über die Verwaltungseinheiten, den Kreisen mit den evangelischen Kirchspielen seit Beginn der Besiedlung – Schwörstadt 1996
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0707 2e4 1590
G. Froelich: Litauische Kirchen und Dörfer im Hauptamt Insterburg um das Jahr 1590 – in: Zeitschrift der Altertumsgesellschaft Insterburg – Heft 15 (1914)
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00808 2e4a 1912/!3
aus: Sonderschrift des Vereins für Familienforschung in Ost- und Westpreußen e.V. Die evangelischen Kirchengemeinden in Ostpreußen und Westpreußen in den Pfarr-Almanachen von 1912 und 1913 – Hamburg 1987
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0909 2f2 1931
Eintragung in: Amtliches Fernsprechbuch für die Oberpostdirektion Königsberg Pr. u. Gumbinnen – 1931
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aus dem Telefonbuch für 1942
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1010 2g 1931
aus: Die Dienstbezirke der Landjägerei nach „Verwaltungsbericht des Kreises Gumbinnen für 1931“ in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
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1111 2h2 1913
Dr. Phil. Rudolf Grenz: Die Güter – in: Dr. phil. Grenz – Stadt und Kreis Gumbinnen – Marburg/Lahn 1971
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1818 2h3 1736
Horst Kenkel – Amtsbauern und Kölmer im nördlichen Ostpreußen um 1736 – Hamburg 1972
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1212 2h3 1932
aus der Aufstellung in Niekammers´s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher – Band III. Landwirtschaftliches Adreßbuch der Domänen, Rittergüter, Güter und Höfe in der Provinz Ostpreußen – Auflage 1932
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2929 2h2 1942
aus: Jahres-Bericht der Molkerei-Genossenschaft zu Gumbinnen E.G.m.b.H. für 1942-
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1313 2h3 1944
aus. Dr. Hans Bloech – Ostpreußens Rinder und ihre Zuchtstätten II. Band –
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1414 2j2 Straßen
aus: Fritz Voutta – Vom alten Landweg zur Reichsstrasse – in: Otto Gebauer – GUMBINNEN Stadt – Kreis – Regierungsbezirk – 1958
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2424 2j4 1887
aus: Albert Gelleszun – Adreßbuch der Stadt und des Kreises Gumbinnen – 1887 – Gumbinnen
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2727 2j4 1930
aus: Deutsches Reichs-Adressbuch für Industrie, Gewerbe, Handel, Landwirtschaft – Band IV: Adressenverzeichnis. . . . – Deutsches Reichs-Adressbuch Rudolf Mosse Berlin 1930
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1919 2j5 1752
aus: Richard Lindenau – Die Kirchenbücher der französisch-reformierten Gemeinde Gumbinnen/Ostpr. – Trauungen 1780-1808 – Taufen 1752-1808 – Hamburg 1971
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Aus meiner Sammlung von Familiennamen, die von mir bei meinen Studien in Dauginten und den dazu
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3030 2n 21.10.44
Die nachfolgenden Auszüge sind mit freundlicher Genehmigung des Verfassers dem Buch von Karl Heinz Schmeelke „Berichte, Notizen, Auszüge aus dem Kriegstagebuch des Fallschirm-Panzer-Korps im Kreis
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3131 21.10.44 (2.)Dr. Fisch 2n
aus: Bernhard Fisch – Nemmersdorf, Oktober 1944 – Berlin 1997