Übersicht Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz

Eichenfeld

(Wilpischen) mit dem früheren Gut Wilpischen und Försterei Katzenwinkel (1925 Forsthaus Wilpischen):

Kirchspiel und Standesamtsbezirk Gerwen (Gerwischkehmen). Amtsbezirk Steffenshöfchen (Tzullkinnen) (Ortsteil von Steffensfelde (Rudstannen)). E.: 252. GH.: 770,- RM. G.: 457 ha. –
Eingeschult nach Tannsee (Kasenowsken). –
 
1937: Bürgermeister Bauer August Norkus (lt. OF bis zur Vertreibung im Amt). –
Post: Gerwischkehmen über Gumbinnen (13 km). –
Landwirte: August Balschukat, Otta Baltschukat, Adolf Bast, Gustav Bernhardt, Lina Bernhardt, Ludwig Bernhardt, Willi Bernhardt, Friedrich Brassat, Karl Brassat, Willi Brassat, Arthur Elsner, Franz Erlach I, August Eschmann, Otto Gitt, Ernst Hoch, Friedrich Hoch, Fritz Kauker, Hermann Kauker (auch Maurer), Otto Kauker, Walter Kauker, Franz Kunzig, Gustav Liegat, August Norkus (Gemeindeschulze), Fritz Preugschat, Albrecht Schulz, Karl Schulz, Gottlieb Seher, Gustav Wirsching (auch Waldarbeiter), Albert Wulff. –
1925 Gut Wilpischen:
Gutsbesitzer Karl Grau. –
Handwerker: Tischler Fritz Demand, Steinsetzer Otto Habicht, Schneider Willi Hoch, Schneider Willi Kauker, Sattler und Bauarbeiter Oskar Liegat, Maurer und Waldarbeiter Gustav Mann, Schneider Otto Mann, Siedler und Maurer Wilhelm Sippli. –
Weitere Berufe : Melker Johann Basner, Tiefbauarbeiter Fritz Borm, Waldarbeiter und Kleinbesitzer Friedrich Demand, Wald arbeiter Franz Dimsat, landwirtschaftlicher Arbeiter Gustav Dimsat, Waldarbeiter Franz Gröchel, Deputant Fritz Gröchel, Siedler und Waldarbeiter Fritz Hellwig, Waldarbeiter Otta Hellwich, Arbeiter Wilhelm Hellwich, Siedler und Waldarbeiter Gustav Hilger, Arbeiter Franz Leibinnes, Kleinbesitzer und Waldarbeiter Ferdinand Mann, Hirt Ernst Matschuck, Waldarbeiter Richard Mattukat, Kutscher Paul Mrowka, Deputant Franz Müller, Kleinbesitzer und Waldarbeiter Gottl. Müller, Knecht Hermann Müller, Arbeiter Fritz Perrey, Melker Emil Podßuck, Arbeiter Karl Podßuck, Waldarbeiter Franz Schattling, Kutscher Hermann Scheckreiter, Maurer und Waldarbeiter Gustav Sippli, Briefträgerwitwe Emma Spangehl, Waldarbeiter Franz Thomas, Siedler und Waldarbeiter Julius Wilkat. – 
1925 – Försterei Katzenwinkel:
Staatsförster Helmut Naß.
In der Försterei ein Förster Max Westphal, eine Wirtin Elisabet Urbat, 1 Knecht Ernst Jonuschat und 1 Hirt Franz Jonuschat. –
1925 – Dorf Willpischen:
Es wird ein Lehrer (Johannes Bernhardt) erwähnt; da er 1937 fehlt, müßte die Schule erst nach 1925 eingegangen sein. –
Außerdem auch die Gutsbesitzerinnen Elisabeth Schulz und Lina Bernhardt, 13 Besitzer, 4 Landwirte und 3 Kätner, ferner ein Schweizer Leopold Laurinat.
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1 Ortsfragebogen von 1966 mit Aufzählung von 27 Bauernhöfen:
Otta Gitt, Gustav Liegat, Julius Wilkat, Gustav Hilger, Fritz Hellwig, Otto Mann, Franz Erlach, Fritz Demant, Gottlieb Müller, Karl Schulz, Arthur Elsner, Otta Balschukat, Gustav Wirsching, Albrecht Schulz, Gustav Bernhardt, August Eschmann, August Norkus, Fritz Preugschat, Gottlieb Seher, Willy Bernhardt, Walter Kauker, Ernst Hoch, Karl Schwarz, Karl Braßat, Willy Braßat, August Braßat, Fritz Kaprolat.
Zuletzt hatte der Ort den Sitz eines Amtsbezirks. Amtsvorsteher desselben war Gustav Bernhardt.
Der zuständige Polizeiposten (Conrad) befand sich in Gerwen (Gerwischkehmen). –
 
Im Archiv der Gumbinner Kreisgemeinsmaft ein Bericht des Bauern Fritz Preugschat aus Eichenfeld (Wilpismen).
Darin heißt es: „Als der Krieg mit Rußland ausbrach, erlebte unsere Stadt Gumbinnen einen Bombenangriff. Tags darauf wurden alle Familien aus der Stadt in die umliegenden Dörfer evakuiert. Wir Landwirte mußten Wagen zur Beförderung nach der Stadt schicken. An diesem Abend wurde mir eine junge Frau mit 2 Kindern auf den Hof gefahren. Die Frau hatte Tränen in den Augen und wollte sich entschuldigen, sie könne nichts dafür, daß sie uns belästigen müsse. Ich sagte: „Liebe Frau, wenn mir im Laufe dieses Krieges nichts Schlimmeres passieren wird, als daß ich Sie mit Ihren beiden Kindern für die Dauer des Krieges aufnehmen muß, dann will ich Gott danken!“. Es entstand gleich ein gutes Einvernehmen. Als die Front nach Rußland hinein vorrückte, verließ uns die Frau leider wieder. Sie war die Frau des Tischlermeisters Hardt aus Gumbinnen, Blumenstraße. –
Danach gab es mehrere Jahre Ruhe, bis der Krieg 1944 die Grenzen Ostpreußens erreichte. Der Kreis Gumbinnen wurde in den Kreis Osterode evakuiert. Dorf Eichenfeld kam nach dem Dorfe Altstadt bei Gilgenburg. Am 19. Januar 1945 wurden Frauen und Kinder und solche, die kein Fuhrwerk hatten, mit ihrem Gepäck an die Bahnstation Marwalde gefahren. Die letzte Fuhre habe ich gemacht, da keiner die Fahrt übernehmen wollte. Der Zug ist tatsächlich noch nach Thüringen hinausgekommen. Eine meiner schönsten Erinnerungen wird es bleiben, daß ich dazu beigetragen habe, Leben und Gesundheit zahlreicher unserer Eichenfelder zu retten. Wir fragten nun auch in Marwalde bei dem zuständigen Ortsgruppenleiter an, wohin wir weiterfahren sollten. Dieser fragte bei der Kreisleitung in Osterode an und erhielt die Auskunft: „Hast du schon einen Russen gesehen? Wenn du einen siehst, dann schlag ihn tot.“ Wir mußten also auf eigene Faust handeln. Die Straßen waren mit Flüchtlingsfahrzeugen so verstopft, daß wir in 2 Tagen und 2 Nächten, die wir bei Frost und Schneetreiben auf der Straße lagen, nur bis einige Kilometer hinter Liebemühl gekommen sind. Das ist eine Strecke, die man sonst in einem halben Tag zurückgelegt hätte. Hier fielen wir den Russen in die Hände. Die von der kämpfenden Front taten uns nichts, nahmen nur Uhren und Ringe ab. Die Straße war wegen der fahrenden Panzer unsicher. Auf dem in der Nähe liegenden Gut Bienau blieben wir daher über Nacht.
Am nächsten Tag kam die sogenannte zweite Front. Jetzt wurden alle deutschen Männer erschossen, nur Greise und Kinder blieben am Leben. Ich befand mich in einer Stube, die dicht mit Flüchtlingen besetzt war, wurde von den Russen hinausgeführt und bekam einen Genickschuß. Etwa nach einer halben Stunde erwachte ich unter einem Haufen von Leichen und merkte, daß ich die Arme und Beine noch bewegen konnte. Ich schleppte mich in das Haus zurück, wo ich stark blutend auf dem Fußboden liegenblieb. Da erschienen noch einmal 2 russische Soldaten, einer stieß mich mit dem Fuß an und meinte: „kapuut!“ Meine Stiefel zogen sie mir nun von den Füßen und entfernten sich. In der Nacht fing das Haus an zu brennen. Meine Frau half mir in ein anderes Haus hinüber. Das Grauen aber hatte uns alle ergriffen; meine Nachbarn brachen noch in der Nacht auf, um in unser Quartier nach Altstadt zu fahren und halfen auch meiner Frau anspannen und mich auf den Wagen zu betten. Diese Fahrt ist gar nicht zu schildern. Es ging durch die brennenden Städte Liebemühl und Osterode, an den Straßen lagen Leichen, umgekippte Wagen mit Flüchtlingsgut. Manchen wurden die Wagen weggenommen, und sie mußten ohne etwas zu Fuß weiter, einige wurden verschleppt. Meine 14jährige Tochter und ein gleichaltriges Mädchen wurden vom Wagen geholt und vergewaltigt. An einer anderen Stelle wurden die Fahrzeuge kontrolliert und Verwundete heruntergeholt. Merkwürdigerweise sind wir dieser Kontrolle entgangen.
In Altstadt war es das erste, daß unsere Wagen geplündert wurden. Die Eichenfelder drängten sich ängstlich auf einem Gehöft zusammen. Die Plünderungen hörten nicht mehr auf, die Frauen und Mädchen flüchteten in die Umgebung. Oft wollten die Russen mich als verwundeten Partisanen erschießen.
Im Frühjahr kam eine Kompanie polnischer Soldaten ins Dorf, die alle Deutschen zur Arbeit trieb, später zur Erntearbeit. Sie verhafteten viele Deutsche und prügelten sie. Nach der Ernte erst gelang es uns, Passierscheine in die Heimat zu erhalten. Mit Handkarren sind wir die 300 km bis in den Kreis Gumbinnen gezogen. Wir kamen vom Regen in die Traufe. Auf unsere Höfe durften wir nicht. Auf meinem Hof in Eichenfeld lag ein russisches Wachtkommando. Wir wurden zur Arbeit bei der Kartoffelernte herangezogen. Genährt haben wir uns von dem, was wir in der Umgebung noch vorfanden. So drückten wir uns in den Dörfern Tannsee und später Neu-Passau herum, immer in Angst und Schrecken vor den vagabundierenden Russen, die uns das letzte Stück Brot, manchmal das gesamte Geschirr wegholten. Es kam vor, daß meine Frau nicht einen einzigen Löffel hatte. Noch im Winter 1946 zog ein Teil von uns in die Kolchose Stannaitschen, wo unter unvorstellbaren Verhältnissen gearbeitet werden mußte. Im Monat August, als wir uns nicht länger halten konnten, zogen wir nach der Waldkolchose, die beim Forstamt Tannsee eingerichtet war. Die Lebensbedingungen wurden immer unerträglicher. Wir ernährten uns hauptsächlich durch Stehlen von der Kolchose, die auf dem Hof Ruhnke in Kutten eingerichtet war.
Eines Nachts brachte plötzlich eine große Autokolonne Russenfamilien. Diese warfen uns aus den Wohnungen. Wir hausten nun noch bis zum 1. Februar in der Waldsiedlung. Dann ging es nicht mehr länger. Wir packten unsere Lumpen auf einen Handschlitten und zogen nach Gumbinnen. Auf einem Hofe in der Poststraße kamen wir bei Bekannten unter. Da wir nichts zum Leben hatten, habe ich mich mit den Kindern an einen russischen Beutezug gehängt und bin nach Litauen gefahren, um zu betteln, was viele Landsleute schon machten. Es begann ein richtiges Zigeunerleben. Kein Mensch und keine Statistik wird jemals nachweisen, was uns in all den langen Jahren an Liebesgaben oder Almosen von den katholischen Christen in Litauen aus Nächstenliebe gegeben wurde. Dabei war es den Litauern unter Strafandrohung verboten, Deutschen etwas zu geben oder sie über Nacht zu behalten. In den russischen Zeitungen hieß es, die ostpreußische Bevölkerung sei die Elitetruppe Hitlers und müsse ausgerottet werden. Die Litauer sind auch bespitzelt worden und manch einer mag wegen seiner Hilfsbereitschaft nach Sibirien verschickt worden sein. Aber das Gebot: Brich dem Hungrigen dein Brot! war dort ein höheres Gesetz.
Ich selbst sprach Litauisch, und es kam vor, daß ein Kleinlandwirt zu mir sagte: „Schenk oder erlaß es mir, es ist nicht was zu geben, du bist schon der 18. an diesem Tag.“ Der Bauer bat also den Bettler, seine Bitte zurückzunehmen, damit er nicht die große Sünde begehe, einen Armen von seiner Tür gewiesen zu haben. Bis zu unserer Ausweisung sind noch immer Deutsche mit gefüllten Rucksäcken aus Litauen zurückgekommen. Auch lebten dort deutsche Kinder, getarnt als Litauer, die halbverhungert von mitleidigen Menschen aufgenommen worden waren. Tausenden von Ostpreußen ist dort das Leben gerettet worden. Möge man dies bei uns nie vergessen! Wer von den Deutschen nicht nach Litauen fahren konnte oder irgendetwas bei den Russen verdiente, ging zugrunde.
Gumbinnen war in dieser Zeit schon von Russen besiedelt. Verstorbenen Deutschen band man Stricke um Hals und Füße und zerrte sie nach dem alten Friedhof an der Meelbeckstraße. Hier warf man die Leichen in eine erbrochene Familiengruft. Vorher hatte man die Gruft sicher schon nach Wertsachen durchwühlt. Hier nun jedenfalls lagen die Leichen, bis im Frühjahr schon Fliegen herumschwirrten; dann endlich wurde Erde daraufgeworfen. –
Allein aus unserer kleinen Hofwohnung in der Poststraße, wo wir mit mehreren Familien hausten, habe ich 5 Leichen beerdigt, also mit Hilfe anderer Kameraden einen Sarg gezimmert, die Gruft gegraben, beerdigt und zum Teil den Pfarrer vertreten. Dabei bestand die Gefahr, von den Russen verhaftet zu werden, wenn wir hingingen und aus den Ruinen Bretter für den Sarg losrissen. Entsetzlich viele Deutsche sind einem grauenvollen Schicksal erlegen. In den Kolchosen um Pillkallen (Schloßberg) wurden Frauen vor die Egge, vor den Pflug, vor den Göpel gespannt. An anderer Stelle wurden Menschen in mit Wasser gefüllten Kellern zu Tode gequält. Erst ab Ende des Jahres 1947 ging es uns etwas besser, da Brot frei verkauft wurde. Ein Brot, ähnlich unserem Kommißbrot kostete 6 Rubel. Am 26. September 1948 wurden alle Deutschen aus Gumbinnen und Umgebung zu einem großen Transport zusammengestellt und nach Pirna verladen, wo wir am 2. Oktober ankamen. Nach Westdeutschland durften wir nicht reisen. Das, was sich unter den Russen abgespielt hatte, sollte man dort nicht erfahren. Aber durch die Hilfsbereitschaft verschiedener Menschen gelang es mir, mit meiner Familie an die Ruhr zu reisen. Entsetzliche Leiden und grauenvolle Jahre fanden so ihren Abschluß. Man darf aber das Entscheidende nicht übersehen, daß Gott da ist, wo sein höchstes und vornehmstes Gebot, das uns Menschen gegeben ist, erfüllt wird, Gott und den Nächsten zu lieben wie sich selbst. Wenn wir daran nicht denken, werden wir in Zukunft durch noch größere Trübsal gehen müssen, als sie auf diesen Zeilen beschrieben worden ist.“

Überblick
Quelle: Arbeitsbriefe von Erwin Heisrath

Altersaufbau der Bevölkerung
Nach Angaben für 1939
Bis 6 Jahre alt = 28
Von 6 – 14 Jahre alt = 43
Von 14 – 65 Jahre alt = 145
65 Jahre und älter = 36

Amtsbauern
Halberstädter
bis Juni 1736 = 2
Salzburger
bis Juni 1736 = 1
Schweizer
bis Juni 1736 = 2

Amtsbezirk
Nach Angaben für 1736 Szirgupönen
Nach Angaben für 1785 Szirgupönen
Nach Angaben für 1895 Tzullkinnen
Nach Angaben für 1925 Gerwischkehmen
Nach Angaben für 1937 Steffenshöfchen
Nach Angaben für 1944 Eichenfeld

Amtsgericht Gumbinnen

Amtsvorsteher
Nach Angaben für 1944 Gustav Bernhardt

Bauwerke, Einrichtungen, Betriebe usw.
Bauernhöfe
Nach letzten Angaben = 27
Feuerstellen
Nach Angaben für 1785 = 15
Nach Angaben für 1818 = 19 (andere Quellen geben 12 an)
Gebäude
Nach Angaben für 1869
Gemeinde = 67
Gutsbezirk = 5
Haushaltungen
Am 02.12.1895 = 53, dav. 48 mit 2 und mehr Personen Gemeinde = 5 mit einer alleinstehenden weiblichen Person
Gutsbezirk = 12 mit 2 und mehr Personen
Am 16.06.1925 54
Nach Angaben für 1939 61
Wohnhäuser
Am 02.12.1895
Gemeinde = 24
Gutsbezirk = 4
Am 16.06.1925 20

Einzelne
(Bei den nachfolgend genannten Hufen und Morgen dürfte es sich vorwiegend um oletzkoische Maße handeln, danach bedeuten 1 Hufen = 15,65 Hektar und 1 Morgen = 0,52 Hektar. Gelegentlich können aber auch andere Systeme gemeint sein, ohne daß dies besonders angegeben wird: Altkulmische Maße: 1 Hufe = 16,81 Hektar, 1 Morgen = 0,56 ha; neukulmische Maße: 1 Hufe = 17,34 Hektar, 1 Morgen = 0,58 Hektar; magdeburgische Maße: 1 Hufe = 7,66 Hektar, 1 Morgen = 0,26 Hektar; preußische Maße: 1 Hufe = 60 Morgen.)

Baltschukat, Otto und Ehefrau
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben ca 10 ha, dav. 3 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Bast, Adolf
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 = 110 ha, dav. 18,5 ha Acker- u. Gartenland
5 ha Wiesen
5 ha Weiden
0,5 ha Unland, Hofraum, Wege
86 ha Wasser
Pferde
Nach Angaben für 1932 = 6
Rinder
Nach Angaben für 1932 = 12, dav. 5 Kühe
Schweine
Nach Angaben für 1932 = 8
Bernhardt, Gustav
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 25 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 850,- RM
Bernhardt, Lina
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 = 36 ha, dav. 24 ha Acker einschl. Gartenland
3 ha Wiesen
8 ha Weiden
1 ha Unland, Hofraum, Wege
Pferde
Nach Angaben für 1932 = 6
Rinder
Nach Angaben für 1932 = 18, dav. 6 Kühe
Schweine
Nach Angaben für 1932 = 12
Bernhardt, Willi
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 37,5 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 760,- RM
Bliewernitz, Willi
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1913 = 112 ha
Boltz, Joh. Heinrich, Halberstädter-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufe 152 6/7 Ruten
Brassat, Bruno
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 27 ha, dav. 15 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 750,- RM
Brassat, Ernst und Ehefrau
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 10,7 ha, dav. 1,5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 710,- RM
Brassat, Willy
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 16,25 ha, dav. 6,25 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 750,- RM
Viehbestand
Nach letzten Angaben
Pferde 2 Stubuchstuten
Rinder 11-13, davon 5 Milchkühe
Schweine ca. 10, davon 2 Zuchtsauen
Brußberg (auch Brusberg, Broßberg), Christian
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1717 = 2 Hufen
Nach Angaben für 1732 = 22 Morgen 257 ¼ Ruthen
Brußberg, Johann, Halberstädter-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 22 Morgen
Creutzberger, George, Salzburger-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufen
Creutzberger, Simon, Salzburger-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufen
Demandt, Friedrich
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 4 ha, dav. 2 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 740,- RM
Dimsat, Franz
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 3,25 ha, dav. 2,75 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Dimsat, Gustav
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 2 ha, dav. 1,5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Elsner, Artur
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 100 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 750,- RM
Erlach, Franz sen. und Ehefrau
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 5,25 ha, dav. 2,25 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 760,- RM
Eschmann, August
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 10 ha, dav. 4 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 740,- RM
Frey, Heinrich
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 2,5 ha, dav. 1,5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Gerullis, Wilhelm
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 2,6 ha, dav. 1,75 ha Pachtland
Gitt, Horst
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 39,75 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 750,- RM
Gitt, Otto
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 = 38 ha, dav. 19 ha Acker einschl. Gartenland
5 ha Wiesen
12 ha Weiden
2 Unland, Hofraum, Wege
Pferde
Nach Angaben für 1932 = 6
Rinder
Nach Angaben für 1932 = 22, dav. 9 Kühe
Schafe
Nach Angaben für 1932 = 3
Schweine
Nach Angaben für 1932 = 20
Goßin, Jean, Schweizer-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufen
Hellwig, Fritz
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 2,56 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 710,- RM
Hellwig, Otto
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 6,25 ha, dav. 5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 730,- RM
Hilger, Gustav
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 8 ha, dav. 5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 740,- RM
Hoch, Ernst
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 17 ha, dav. 5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 780,- RM
Kaprolat, Fritz
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 9 ha, dav. 2 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 740,- RM
Kauker, Hermann
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 18 ha, dav. 9 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 850,- RM
Krümling, Christian
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 22 Morgen 257 ¾ Ruthen
Lardon, David Gubba, Schweizer-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 22 Morgen
Leibinnies, Franz
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 1,75 ha, dav. 1,5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 700,- RM
Liegat, Fritz
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 0,15 ha verpachtet
Liegat, Gustav
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben = 8 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 800,- RM
Mann, Gustav
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 2 ha, dav. 1,5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Mann, Otto
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 3,5 ha, dav. 1,5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Mattukat, Richard
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 1,5 ha, dav. 1 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Mücke (auch Micke), Heinrich
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1732 = 1 Hufe
Müller, Gottlieb und Ehefrau
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 4 ha, dav. 2,5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 730,- RM
Norkus, Aug,-Ludwig
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben ca 15,5 ha, dav. 3 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 760,- RM
Podszuck, Karl
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 0,96 ha
Preugschat, Fritz
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 11,5 ha, dav. 3,5 ha gepachtet
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 750,- RM
Schattling, Franz
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 8,5 ha, dav. 8 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Schuber, Wolffgang, Salzburger-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 22 Morgen
Schulz, Albrecht
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 15 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 760,- RM
Schulz, Elisabeth
Grundstücksgröße
Nach Angaben für 1932 = 90 ha, dav. 64 ha Acker- u. Gartenland
10 ha Wiesen
15 ha Weiden
1 ha Unland, Hofraum, Wege
Pferde
Nach Angaben für 1932 = 14
Rinder
Nach Angaben für 1932 = 30, dav. 12 Kühe
Schweine
Nach Angaben für 1932 = 10
Schulz, Karl
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 90 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 850,- RM
Schwartznicke, Mathes, Salzburger-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 1 Hufen
Schwarz, Karl
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 18,25 ha, dav. 8 ha gepachtet
2,5 ha verpachtet
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 740,- RM
Seher, Friedrich
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 11 ha, dav. 6,5 gepachtet
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 720,- RM
Siplie, Gustav
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 0,5 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 730,- RM
Sipplie, Wilhelm
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 4 ha, dav. 3 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 750,- RM
Thomas, Franz und Ehefrau
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 6,05 ha, dav. 5,25 ha gepachtet
Viehoffer, Rupd. Salzburger-Amtsbauer
Grundstücksgröße
Nach Angaben für Juni 1736 = 1 Hufen
Wilkat, Julius
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben ca 8 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 750,- RM
Wirschning, Gustav
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 6 ha, dav. 2,5 ha Pachtland
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 760,- RM
Wulff, Albert und Ehefrau
Grundstücksgröße
Nach letzten Angaben 8 ha
Hektarsatz
Nach letzten Angaben 750,- RM

Berufe, Stände, Status
Arbeiter
Nach Angaben für 1937 = 13, dav. 1 landwirtschaftlicher Arbeiter
1 Tiefbauarbeiter
7 Waldarbeiter
Nach Angaben für1939 = 101
Beamte und Angestellte
Nach Angaben für 1939 = 2
Besitzer
Nach Angaben für 1887 = 7
Nach Angaben für 1925 = 13
Nach Angaben für 1937 = 1 Kleinbesitzer und Waldarbeiter
Deputanten
Nach Angaben für 1937 = 1
Förster
In der Försterei Katzenwinkel
Nach Angaben für 1937 = 1 Staatsförster
Gutsbesitzer
Nach Angaben für 1925 = 3, dav. 2 weibliche
Gutsverwalter
Nach Angaben für 1887 = 1
Hirten
Nach Angaben für 1925 = 1
Nach Angaben für 1937 = 1
Kätner
Nach Angaben für 1887 = 1
Nach Angaben für 1925 = 3
Knechte
Nach Angaben für 1925 = 1
Nach Angaben für 1937 = 1
Kutscher
Nach Angaben für 1937 = 2
Landwirte
Nach Angaben für 1925 = 4
Nach Angaben für 1937 = 29, dav. 1 Landwirt und Maurer
1 Landwirt und Waldarbeiter
Lehrer
Nach Angaben für 1925 = 1
Maurer
Nach Angaben für 1937 = 1 Maurer und Waldarbeiter
Melker
Nach Angaben für 1937 = 2
Sattler
Nach Angaben für 1937 = 1 Sattler und Bauarbeiter
Schneider
Nach Angaben für 1937 = 3
Schweizer
Nach Angaben für 1925 = 1
Selbständige
Nach Angaben für 1939 4= 8
Siedler
Nach Angaben für 1937 = 4, dav. 1 Siedler und Maurer
3 Siedler und Waldarbeiter
Steinsetzer
Nach Angaben für 1937 = 1
Tischler
Nach Angaben für 1937 = 1
Wirtin
Nach Angaben für 1925 1
Witwen
Nach Angaben für 1937 = 1 Briefträgerwitwe

Bezeichnung
Für das Dorf Wilpischen bzw. Eichenfeld
Nach Angaben für 1720 Französisches Schweizerdorf im „Destrict de Eszerningken oder Pisdehlen“
Nach Angaben für 1785 Königlich Bauerdorf
Nach Angaben für 1818 meliert Dorf
Nach Angaben für 1869
Gemeinde Kolonie- und scharwerksfreies Dorf
Gutsbezirk köllmisch Gut
Nach Angaben für 1937 Landgemeinde
Für das Gut
Nach Angaben für 1895 Gutsbezirk
Für Eichwald
Nach letzten Angaben Forstanteil aus dem Gutsbezirk, der zum Kreis Insterburg gehörte.
Für Katzenwinkel
Nach letzten Angaben Försterei

Bürgermeister
Nach bis 1937 zurückl. Angaben August Norkus

Daten
1565 Erste Erwähnung des Wilpischer Sees unter dem Namen „See Strige“

1687 Erste Erwähnung des Ortes Wilpischen im Zinsregister

1718 Die Dörfer Wilpischen, Wallehlischken, Bibehlen und Eszerningken werden aus dem Kirchspiel Niebudszen ausgegliedert und kommen zum Kirchspiel Gumbinnen.
1730 Die Dörfer Wilpischen, Wallehlischken, Bibehlen und Eszerningken werden aus dem Kirchspiel Gumbinnen ausgegliedert und kommen zum neuen Kirchspiel Gerwischkehmen.

30.09.1928 Änderung des Ortsnamens für die Landgemeinde und den Gutsbezirk Wilpischen in Eichenfeld
13.08.1929 Durch Beschluß des Preuß. Staatsministeriums wird der Gutsbezirk Tzullkinnen aufgelöst. Das Restgut erhält den Namen Eichwald.
29.10.1931 Die Försterei Wilpischen wird in Katzenwinkel umbenannt.
18.01.1945 Bei Szillen und Grünheide, Kr. Schloßberg, überschreiten sowjetische Truppen die Bahnlinien Insterburg-Tilsit und stoßen in den Eichwalder Forst vor.
20.10.1931 Die Försterei Wilpischen wird in Katzenwinkel umbenannt.
21.01.1945 Sowjetische Kräfte werfen die deutschen Verteidiger im Eichwalder Forst zurück und dringen bis an den Westrand des Forstes vor.
19.01.1945 Die nach Altstadt im Kreis Osterode/Ostpr. evakuierten Frauen und Kinder des Ortes sowie die, die kein eigenes Fahrzeug hatten, müssen von dort mit der Bahn weiterflüchten.

Diözese Gumbinnen

Domänenamt siehe Amtsbezirk

Einwohner
In der Gemeinde Wilpischen bzw. Eichenfeld
Nach Angaben für 1818 = 85
Nach Angaben für 1869
Gemeinde = 276
Gutsbezirk = 28
Am 02.12.1895 im Dorf = 233, davon 111 männliche
im Gutsbezirk = 55, davon 28 männliche
Am 16.06.1925 = 225, davon 107 männlich
Nach Angaben für 1937 = 246 Am 17.05.1939
Am 17.05.1939 = 252

Eisenbahn
Anschluß Gumbinnen

Entfernungen
Eichenfeld – Gumbinnen je nach Quellen 9 bzw. 13 km
Hof Willy Brassat – Dorf Eichenfeld 2 km
– Kirche Gerwen 5 km
– Gumbinnen 14 km

Gemeindehektarsatz
Nach letzten Angaben 770,- RM

Geografisches
Lage nordwestlich von Gumbinnen

Größe
Nach Angaben für 1869
Gemeinde 850 Morgen 83 Ruthen
Gutsbezirk 430 Morgen 28 Ruthen
Am 02.12.1895
Gemeinde 335,8 ha
Gutsbezirk 112,0 ha
Nach Angaben für 1913
Gutsbezirk 112 ha
Nach Angaben für 1930 457,4 ha
Nach letzten Angaben 457 ha

Eichenfelder See
Nach letzten Angaben ca . 100 ha

Justizamt
Nach Angaben für 1785 Gumbinnen
Ab 1879 Königliches Amtsgericht Gumbinnen
Aufsicht: Hofgericht Insterburg
Justizkreis
Nach Angaben für 1785 Insterburg

Kirchenzugehörigkeit
Überörtliche
Nach Angaben für 1544 Insterburg (einzige Kirche im Gebiet des Hauptamtes) später für die evangelische Kirche Evangelische Kirche der altpreußischen Union,
Kirchenprovinz Ostpreußen
Für die katholische Kirche Bistum Ermland
Örtliche
Nach Angaben für 1544 Insterburg (einzige Kirche im Gebiet ds
Hauptamtes)
später
Für evangelisch-lutherische Christen s. Kirchspiel
für evangelisch-reformierte Christen
Für römisch-katholische Christen
Nach Angaben für 1895 Insterburg
Nach letzten Angaben Gumbinnen

Kirchspiel
Nach Angaben für 1631 und bis 1718 Niebutschen
Nach Angaben ab 171 Gumbinnen
Seit 1730 Gerwischkehmen bzw. Gerwen

Konfessionszugehörigkeit
Evangelische Christen
Am 02.12.1895
Gemeinde 233
Gutsbezirk 55
Am 16.06.1925 = 221
Römisch-katholische Christen
Am 16.06.1925 = 3

Kreiszugehörigkeiten
Justizkreis
Nach Angaben für 1785 Insterburg
Landkreis
seit 1818 Gumbinnen
Landräthlicher Kreis
Nach Angaben für 1785 Insterburg

Landgericht Insterburg

Landwirtschaftliche Betriebsgrößen
Von 0,5 – 5 ha
Nach Angaben für 1939 = 19
Von 5 – 10 ha
Nach Angaben für 1939=  10
Von 20 – 100 ha
Nach Angaben für 1939 = 3
100 ha und mehr
um 1930 = 1
Nach Angaben für 1939 = 1

Lebensgrundlagen
Den Lebensunterhalt bestreiten
aus der Land- und Forstwirtschaft
Nach Angaben für 1939 215
aus Industrie und Handwerk
Nach Angaben für 1939 11
aus Handel und Verkehr
Nach Angaben für 1939 1

Lehrer
Nach Angaben für 1925 Johannes Bernhardt (in Wilpischen wohnhaft)

Namen (Ortsnamen)
Letzter Name vor der Umbenennung 1928
für Eichenfeld Wilpischen
die Försterei Wilpischen: Katzenwinkel
Andere Namen bzw. Schreibweisen
für Wilpischen 1718 Willpischen
außerdem findet man
Wilpischken und Willpischken
für Wilpischer See 1564 sehe Strige
Russischer Name nach 1945
für Eichenfeld Kaspijskoje
Deutung des
russischen Namen Kaspijskoje Dem Namen dürfte der „Kaspijsee” zugrunde liegen.
Verwechselungsgefahr
für Eichenfeld mit einem Abbau Eichenfelde, Post Mallwischken,
Kr. Pillkallen
für Wilpischen mit Willpischen, Post Schwirgallen, Kr. Stallupönen
mit Wilpischen, Amt Budweitschen

Oberlandesgericht Königsberg

Patron
Nach Angaben für 1785 der König

Polizei
Nach Angaben für 1931 Gerwischkehmen (Beamter: Oberlandjäger Ottenberg
Nach letzten Angaben Gerwen (Beamter: Conrad)

Post
Nach bis 1818 zurückliegenden Angaben Gerwischkehmen bzw. Gerwen

Regierungsbezirk Gumbinnen

Schule
Nach bis 1869 zurückl. Angaben Kasenowsken bzw. Tannsee

Schulinspektion
Kreisschulinspektion
Nach Angaben für 1912/13 Gumbinnen I, II

Staatliche Zugehörigkeit Preußen, Provinz Ostpreußen

Standesamtsbezirk
Am 02.12.1895 Gerwischkehmen bzw. Gerwen

Steuern und Abgaben
Gemeindeabgaben
Nach Angaben für 1869
Gemeinde 104 Thaler 21 Silbergroschen 3 Pfennig
Gutsbezirk 50 Thaler
Gewerbesteuern
Nach Angaben für 1869
Gemeinde 4 Thaler
Gutsbezirk 4 Thaler
Grundsteuern
Nach Angaben für 1869
Gemeinde 35 Thaler 29 Silbergroschen 4 Pfennig
Gutsbezirk 35 Thaler 27 Silbergroschen
Grundsteuerreinertrag
Nach Angaben für 1930 durchschnittlich 7,43 RM je Hektar
Kleinsteuern
Nach Angaben für 1869
Gemeinde 151 Thaler 16 Silbergroschen 11 Pfennig
Gutsbezirk 34 Thaler 1 Silbergroschen 11 Pfennig
Kreisabgaben
Nach Angaben für 1869
Gemeinde 29 Thaler 9 Silbergroschen 5 Pfennig
Gutsbezirk 9 Thaler 9 Silbergroschen 4 Pfennig
Schulabgaben
Nach Angaben für 1869
Roggen Gemeinde 4 Scheffel, 8.1/2 Metz
Gutsbezirk 2 Scheffel 3 Metz
Heu Gemeinde 12 Zentner 9 Pfund
Gutsbezirk 5 Zentner 99 Pfund
Stroh Gemeinde 45 Bund
Gutsbezirk 22 Bund 6.2/3 Pfund
Geld Gemeinde 22 Thaler 29 Silbergroschen 5 Pfund
Gutsbezirk 8 Thaler 1 Silbergroschen 10 Pfund

Telefonanschlüsse
Nach Angaben für 1931 = 2
Nach Angaben für 1942 = 4

Viehbestand
Nach Angaben für 1869
Gemeinde 32 Pferde
88 Rinder
90 Schafe
114 Schweine
Gutsbezirk 16 Pferde
32 Rinder
24 Schafe
20 Schweine

Wohnplätze
Am 02.12.1985
Gemeinde 1
Gutsbezirk 1
Am 16.06.19250 2