Überblick – Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz 

Freudenhoch

Kirchspiel und Standesamtsbezirk Gerwen (Gerwischkehmen) zuletzt Kirchspiel Zweilinden (Stannaitschen). Amtsbezirk Gerwen (Gerwischkehmen). E.: 58. GH.: 910,— RM. G.: 186 ha. —

Eingeschult nach Kleinpreußenwald (Klein-Berschkurren). —
1937: Bürgermeister Bauer Karl Riemke (letzter Bürgermeister Kraftfahrer Franz Kastell).—
Post: Stannaitschen über Gumbinnen (6 km). —
Bauern: Franz Fehler, Franz Kastell, Richard Kindermann, Otto Krause, August Liehr, Friedrich Pillukat (auch Maurer), Willi Post, Emil Schober. —
Handwerker: Stellmachermeister Franz Klink, dieser auch 1925 der einzige Handwerker am Ort. —
Weitere Berufe 1937: Angestellter Heinz Angelstein, Melker Richard Störer. —
Ferner: 2 Altsitzerinnen, 4 Altsitzer, 1 Witwe Martha Riemke. —
1925 besteht das Dorf nur aus 11 Besitzern. —
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1 Ortsfragebogen von 1966:
Danach letzter Amtsvorsteher Adolf Petri – Gerwischkehmen;
zuständiger Polizeiposten in Zweilinden (Stannaitschen).
Selbständiger Handwerker Stellmacher Franz Klink.
Die Bauern waren zuletzt: Richard Kindermann, Emil Braßat, Franz Kastell, Franz Klink, August Liehr, Franz Fehler, Marta Riemke, Paul Krause, Gertrud Schober, Willi Post, Friedrich Pillukat. —
Nach der großen Pest von 1709/10 Salzburger und Hugenotten angesiedelt. —

Im Ersten Weltkrieg 2 Gefallene, im Zweiten Weltkrieg 6 Gefallene.