Übersicht – Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz

Hagelsberg

(Wallehlischken): Kirchspiel Gerwen (Gerwischkehmen). Amtsbezirk und Standesamtsbezirk Gerwen (Gerwischkehmen). — E.: 87. GH.: 770 RM. G.: 217 ha. —

Einklassige Volksschule, vor 1914 erbaut. 1925: Lehrer Matthias Happel. 1937: Lehrer i. R. Matthias Happel, darüber hinaus kein amtierender Lehrer angegeben; zuletzt Lehrer Lippich (lt. Ortsfragebogen (OF)). —
1937: Bürgermeister Besitzer Ludwig Gieger (zuletzt Bürgermeister Bauer Gustav Kamutzki [lt. OF]).
Post: Gerwischkehmen üb. Gumbinnen (9 km). —
Landwirte: Franz Bodenbinder, Richard Brusberg, Wilhelm Didjurgeit, Fritz Eske, Wilhelm Frey, Erich Happel, Otto Holm, Gustav Kamutzki, Willi Locklair, Adolf Puchner, August Radtke, Friedrich Schäfer, Gustav Schröder, Christian Zimmermann. —
Besitzer: Johanna Bieber, Ludwig Gieger;
Besitzersöhne: Hermann u. Fritz Brusberg, Hermann Schröder, Erich Seher, Fritz Urbat, Otto Urbat, Fritz Zimmermann. — Weiterhin: Kleinknecht Ernst Faber, Schneider Willi Kamutzki, Melker Robert Matijaitis, Wirtschafterin Elisabeth Ratzki, Melker Willi Sturm, Wirtschaftsgehilfe Fritz Wegat, Kutscher Fritz Wilkat. —
Sozialstatus: 2 Altsitzer, 5 Altsitzerinnen, 1 Witwe, 2 Landwirtswitwen. —
1925: 1 Lehrer, 17 Besitzer, 1 Rentnerin. —
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1 Ortsfragebogen von 1966 mit Beiblatt. Im Ort keine Gastwirtschaft und kein Kaufladen. 2 selbständige Handwerker: 1 Schneidermeister Willi Kamutzki und 1 Schmiedemeister Teichert.
5 größere und 9  kleinere Bauernhöfe: Die größeren: Didjurgeit, Zimmermann, Schröder-Wittmoser, Urbat, Eske. Die kleineren: Locklair, Brusberg, Kamutzki, Puchner, Frey, Wegat, Bodenbinder, Gieger, Holm. Keine Mühle. —
Verkehrslage: Keine Buslinie. Der nächste Bahnhof in Gumbinnen. —

Im Ersten Weltkrieg 2 Gefallene, im Zweiten Weltkrieg 7 Gefallene. (Den Fragebogen hat ausgefüllt Ortsvertreter Didjurgeit im Juni 1966).