Übersicht – Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz

Hasenrode

(Stulgen), mit Bahnhof Hasenrode (Stulgen Ostpr.): Kirchspiel Gumbinnen-Altstadt Amtsbezirk Wolfseck (Wilkoschen). Standesamtsbezirk Gumbinnen. E.: 119. GH.: 1020 RM. G.: 301 ha. —

Eingeschult nach Türen (Thuren).
1937: Bürgermeister z. Zt. unbesetzt. —
Post. Stulgen üb. Gumbinnen, Bahnstation (6 km). —
Landwirte: Landwirt und Gutsverwalter Richard Paetzel, Heinrich Rudolf, Bruno Thielmann, Erich Zimmermann. —
Bauern: Otto Adomßent (Neubauer), Heinrich Schlichting, Waldemar Schlichting, Georg Schmidt. —
Inspektor: Wilhelm Pallasch. —
Siedler: Willi Ziesak. —
Handwerker: Schuhmacher Karl Mattutat (Bahnh.), Lehrer i. R. Friedrich Schmidt. —
Weiterhin: Rottenaufseher Friedrich Barschat (Bahnhof), kaufm. Angestellter Fritz Barschat, Hofgänger Fritz Diedrigkeit, Arbeiter Wilhelm Dilbat (Bahnhof), Arbeiter Fritz Faust, Deputant Franz Geil, Arbeiter Otto Grazius, Kutscher Peter Lindt, Deputant Gustav du Maire, Gespannführer Fritz Motzkus, Freiarbeiter Franz Neumann, Deputant Friedrich Nietz, Deputant Franz Paulikat, Hofgänger Walter Paulikat, Melker Ernst Rutta, Arbeiter Willi Zimmer. —
Sozialstatus: 1 Rentenempfängerin, 1 Rentenempfänger, 1 Rentnerin. —
1925: Gemeindevorsteher Otto Schaumann,
Gutsbesitzer Franz Büttler, Wirtschafter Karl Schulz, Wirtin Anna Bitschnat, Lehrwirtin Hedwig Penke, Hausmädchen Minna Zeis und Ida Harpeng, Eisenbahnbetriebsassistent Emil Paulikat, Rottenaufseher Wilhelm Witt, Telegraphenarbeiter Fritz Radschat, Oberschweizer Jacob Werren, Melker Adolf Fischer, Kutscher Ernst Schulz, Gespannführer: Friedrich Nietz, Ludwig Wersien, Fritz Ußkilat, Fritz Motzkus. —
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1. Ortsfragebogen von 1966, mit Beiblatt und farbiger Ortsskizze.
Danach letzter Bürgermeister Landwirt Otto Adomszent. Zuständiger Polizeiposten in Eggenhof Ostpr. (Kuttkuhnen (Kauker). Kein Gastwirt, kein Kaufladen in H.
An selbständigen Handwerkern nur 1 Schuhmacher.
10 Bauernhöfe: Erich Zimmermann (Restgut). Georg Schmidt. Robert Vetter. Max Windt. Bruno Thielmann, Heinrich Rudolf, Heinrich Schlichting, Willi Ziesak. Bruno Plikat. Otto Adomßent. —
1935 wurde das Gut „Stulgen“ aufgelöst, da nach Erinnerung des Ausfüllers des Fragebogens keine Erben vorhanden waren. Die angegebenen Landwirte erhielten ihren Besitz durch Kauf von der Ostpreußischen Siedlungsgesellschaft. —
Verkehrslage: Hasenrode lag 5 km südlich von Gumbinnen an der Straße und Bahnlinie Gumbinnen — Angerapp (Darkehmen). Hasenrode war Bahnstation. Eine Buslinie gab es nicht. —
Zahl der Gefallenen im Ersten und Zweiten Weltkrieg nicht feststellbar. —
Durch Kriegseinwirkung im Oktober 1944 wurden mehrere Höfe ganz oder zum Teil zerstört. —

Der Friedhof lag nach der Ortsskizze nördlich des Ortes, im Westen stand das Spritzenhaus, nördlich dicht am Dorfteich.