Übersicht – Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz

Jäckstein

Kirchspiel und Standesamtsbezirk Nemmersdorf. Amtsbezirk Angerhöh (Szuskehmen). — E.: 79. GH.: 750— RM. G.: 232 ha. —

Eingeschult nach Baisken (Balschkehmen), Kr. Angerapp (Darkehmen). —
1937: Bürgermeister Franz Lissowski, zuletzt bis zur Vertreibung Bauer Laskowski (lt. OF). —
Post: Grasgirren üb. Gumbinnen(17 km). —
Landwirte: Otto Brombach, Richard Dimsat, Karl Dimsat, Fritz Dimsat, Karl Ertel, Richard Fenselau, Max Fenselau, Fritz Fenselau I und II, Carl Hammer (Schmied und Landwirt), Otto Lehnert, Otto Wauschkuhn, Rudolf Wieberneit.
Bauern: Fritz Bartel, Berta Brombach, Carl Dimsat, Wilfried Eglinski, Franz Fenselau, Ferdi nand Fenselau, Julius Krohn, Franz Lissowski, Wilhelmine Wauschkuhn, Adolf Weber. —
Handwerker: Schmied und Landwirt Carl Hammer (dieser auch 1925 als einziger Handwerker am Ort erwähnt). —
Ferner: 5 Altsitzer, 2 Altsitzerinnen, 3 Rentenempfänger, 1 Rentenempfängerin, 1 Mann ohne Beruf. —
1925: 18 Besitzer, 9 Altsitzer und Altsitzerinnen, 1 Schmied, 1 Rentenempfängerin. —
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen: 1 Ortsfragebogen von 1966. Der Ort lag an der Angerapp.
Letzter Amtsvorsteher des Amtsbezirk Angerhöh (Szuskehmen) Landwirt Ernst Walter aus Angerhöh.
Zuständiger Polizeiposten in Wiekmünde (Oberwachtmeister Erbe).
Keine Gastwirtschaft, kein Kaufladen.
Die Bauern waren zuletzt: 1. Fritz Bartel ca. 100 Morgen. 2. Adolf Weber ca. 120 Morgen. 3. Fritz Fenselau ca. 50 Morgen. 4. Franz Fenselau ca. 40 Morgen. 5. Richard Fenselau ca. 40 Morgen. 6. Laskowski ca. 40 Morgen, 7. Junkun I ca. 80 Morgen. 8. Junkun II (Nachf.) ca. 15 Morgen. Keine Mühle am Ort. —
Verkehrslage: Die Gemeinde lag ungünstig an der Peripherie des Kreises. Erst 1935 wurde nach langem Bemühen eine Kiesstraße gebaut. Diese endete jedoch (ein Schildbürgerstreich!) an der Gemeindegrenze.

Der Bahnhof Wiekmünde (Norgallen) war 5 km entfernt.