Übersicht – Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz

Krügertal

(Tittnaggen): Kirchspiel Kanthausen (Judtschen). Amtsbezirk Nemmersdorf. Standesamtsbezirk Kanthausen (Judtschen). — E.: 49. GH.: 820— RM. G.: 178 ha. —

Eingeschult nach Langenweiler (Kollatischken). —
1937: Bürgermeister Bauer Hermann Riegel. —
Post: Plimballen über Gumbinnen (9 km). —
Einwohner: Fritz Bartoleit (kein Beruf angeben!),
Deputant Gustav Hahn,
Altsitzer Karl Kratzat, Altsitzerin Berta Mickelun, Altsitzerin Wilhelmine Riegel,
Bauer Kurt Kratzat, Bauer Fritz Mickelun, Bauer Heinrich Neumann, Bauer Hermann Riegel, Bauer Fritz Schinz,
Witwe Auguste Schneider,
Arbeiter Karl Schneider,
Landwirt Wilhelm Schusseng. —
1925: Besitzer Eduard Behrend (Gemeindevorsteher), Heinrich Neumann, Karl Kratzat, Hermann Riegel, Fritz Mickelun, Wilhelm Schußeng. —
Schrankenwärter Otto Hochleitner. —
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1 Ortsfragebogen von 1966 mit Ortsskizze auf Beiblatt.
Zuständiger Amtsvorsteher Grimm aus Nemmersdorf, letzter Bürgermeister in K. Bauer Hermann Riegel.
Zuständiger Polizeiposten in Nemmersdorf.
5 Bauernhöfe, die F. Niklaus aufzählt: 1. Kurt Kratzat 34,34 ha., 2. Fritz Mickelun 12,00 ha., 3. Hermann Riegel 30,50 ha., 4. Hedwig Thies 43,02 ha., 5. Fritz Schinz 55,00 ha.
Das Dorf war ein reines Bauerndorf.
Es lag an der Straße Krammsdorf—Bergenbrück—Gumbinnen. —
Im Gegensatz zu OF gibt F. Niklaus an, daß die Kinder nach Krammsdorf eingeschult waren. —
Im Zweiten Weltkrieg 7 Gefallene. —

Verkehrslage: 9 km Kiesstraße bis Stadt und Bahnhof Gumbinnen. Buslinie war nicht vorhanden.