Übersicht – Quelle: Gumbinnen von Dr. Grenz

Schweizersfelde

(Tublauken) mit Gut Schrötersheim (Schröterlauken): Kirchspiel und Standesamtsbezirk Amtshagen (Szirgupönen). Amtsbezirk Puspern. — E.: 216. GH.: 910,— RM. G.: 571 ha. —

Volksschule, zuletzt zweiklassig, nach 1920 erbaut, nach Ortsfragebogen 1966 bestand eine gemeinsame Schule mit Puspern, 1925 in Tublauken Lehrer Emil Kaul, 1937 Lehrer Gerhard Kallweit. Demnach kann die Schule aber nur einklassig gewesen sein; obige Angabe von einer zweiklassigen Schule lt. Schulenverzeichnis vom 26.09.1966 muß mit Vorsicht aufgenommen werden, zumal bereits mehrere Fehler in der Liste festgestellt worden sind. —
1937: Bürgermeister Bauer Fritz Bormann. —
Post: Trakehnen 2 (11 km); Abbau Brandstädter bei Gr. Baitschen, über Gumbinnen; Schröterlauken: Trakehnen.
Landwirte: Franz Bacher, Julius Bacher, Fritz Bormann, Eduard Brandstädter, Fritz Brandstädter (Landwirtssohn), Albert Bünsch, Otto Eichler (Landwirt und Bahnassistent), Erich Engelhardt (Landwirt und Gastwirt), Franz Hinkel, Wilhelmine Krause, Adolf Kuhn, Fritz Kuster, Luise Kuster, Heinrich Pohl, Johann Räder 1 u. 2, August Raudschus (Landwirt und Fleischbeschauer). —
Bauern: Johanne Balßun. —
Handwerker: Maurerpolier Franz Haak, Schmied Wilhelm Krause, Schneider Otto Wunderlich. —
Arbeiter Karl Balzukat. —
Straßenwärter Hermann Bergmann. —
Kutscher Willi Brettschneider. —
Arbeiter: Hermann Endrikat, Kurt Fischer, Otto Kublun, Karl Lörzer, Hermann Pohl, Walter Radzunat, Gustav Riegert, Fritz Theophil, Wilhelm Wallat. —
Kätner Otto Wunderlich. —
Besitzerin Helene Golomienski. —
Oberbahnwärter i. R. August Heiser. —
Chausseewärter Willi Hennig. —
Wirtschaftsgehilfe Karl Kalinkat. —
Kaufmann Franz Kolberg. —
Wirtschaftsgehilfe Ernst Krumm. —
Kutscher Franz Luschnat. —
Kutscher Albert Pohlmann. —
Knecht Willi Radschunat. —
Pächter und Händler Gustav Schreiber. —
Sozialstatus: 2 Rentenempfänger, 1 Rentenempfängerin, 3 Altsitzer, 1 Witwe, 1 Rentner, 1 Rentnerin. —
Im Ortsteil Gut Schröterlauken 1937:
Inspektor Kurt Mallunat. —
Landwirts-Witwe Marta Girod. —
Landwirts-Witwe Erika Müller. —
Handwerker: Schmied Fritz Becker, Maurer Fritz Mehlhorn, Zimmerer Franz Müller. —
Untermelker Franz Konradt. —
Melker Gustav Peter. —
Deputanten: Leo Bogutzki, Eduard Breitmoser, Walter Nickel, Paul Podzuck. —
Arbeiter: Fritz Grosjean, Eduard Keck, Willi Nischmann, Heinrich Puschinski. —
Sozialstatus: 1 Witwe, 2 Landwirtswitwen, Amalie Bethke (ohne Beruf). —
1925 – Tublauken mit Schröterlauken:
Gutsbesitzerin Erika Müller, 1 Lehrer, 1 Gastwirt (Otto Berwing), 1 Inspektor (Albert Burkler), 13 Besitzer, 1 Kätner, 1 Händler (gleichzeitig Kleinbesitzer), 1 Melker, 1 Schrankenwärter. —
Im Archiv der Kreisgemeinschaft Gumbinnen 1 ausgefüllter Ortsfragebogen mit Beiblatt und Skizze des Ortes, auf der die Schule fehlt (Gasthaus und Friedhof sind eingetragen). —
Bauer Borrmann war bis zur Vertreibung Bürgermeister;
der Ort soll zuletzt zum Amtsbezirk Amtshagen (Szirgupönen) gehört haben.
Es bestanden zum Zeitpunkt der Vertreibung 1 Gastwirtschaft (Engelhardt), 1 Kaufmann Kolberg und 1 Schneidermeister Wunderlich, ferner 1 Gut und 10 größere und 10 kleinere Bauern;
die 10 größeren Bauern waren: Brandtstädter, Bünsch, Balzun, Raeder, Engelhardt, Borrmann, Jodszinski, Bacher, Kuster und Hinkel;
die kleineren Bauern: Pohl, Wallat, Krause, Raudschuß, Krapalies, Kuhn, L. Kuster, Schreiber, Weitkunat, Kolberg.