Heinrich, geb. 21.07.1863 in Gumbinnen, gest. 02.07.1901 in Rossitten (Kur. Nehrung). Sein Vater Theodor K. war Präzentor in Gumbinnen, seit 1868 Prediger und Lehrer an der Blindenanstalt in Königsberg. Heinrich besuchte die Königsberger Kunstakademie als Schüler von Trossin; entscheidend beeinflusst wurde er durch C. Steffeck, der ihn auf sein eigentliches Gebiet der Tiermalerei lenkte. Er malte für den Landwirtschaftl. Zentralverein für Litauen und Masuren die Sieger im Fanfaro-Rennen in Insterburg; diese Gemälde fielen den Züchtern als Ehrenpreis zu. Auch malte er andere berühmte Pferde ostpreußischer Zucht, so für das Gestüt Gudwallen. Um 1890 wurde bei einem Ausflug nach der Kurischen Nehrung seine Be­geisterung für diese geweckt, die bis zu seinem Lebensende anhielt. Hoffnungslos er­krankt, ließ er sich nach Rossitten bringen, wo er starb und die letzte Ruhe fand.