Albrecht, geb. 03.01.1686 in Insterburg, gest. 10.01.1733 in Georgenburg, studierte seit 1703 in Königsberg, 1713 war er litauischer Kam­merrat in Tilsit, wurde wegen seiner Kenntnis der litauischen Sprache auf Wunsch des Grafen Alexander zu Dohna zu der Domänenkommission gezogen. Am 11. März 1721 wurde er bei der Wiedervereinigung der litauischen und ostpreußischen Amts­kammer Preußischer Kammerrat in Königsberg. Im März 1722 weilt er mit dem Kammerdirektor v. Bredow in Berlin zu Konferenzen mit dem König über das Retablissement Ostpreußens, wurde Mitglied der großen Retablissementskommission unter dem Minister von Görne. 1723 wurde er Kriegs- und Domänenrat in Königs­berg, am 29.12.1723 Mitglied der neu errichteten litauischen Kammerdeputation in Gumbinnen. Drei Tage vor seinem Tode, der auf einer Dienstreise in Georgenburg erfolgte, wurde er zum Direktor der litauischen Deputation ernannt.